Krisenplan der Internationalen Energieagentur: Homeoffice, Fahrverbote und Tempolimits

21. März 2026

Die Internationale Energieagentur (IEA) legte einen Krisenplan vor und schlägt darin Maßnahmen zur Bewältigung der Öl-Krise vor. Eine Reduktion der Nachfrage sei das wirksamstes Mittel zur Entlastung der Märkte, heißt es darin. Die Freigabe strategischer Ölreserven könne die Lage zwar kurzfristig stabilisieren, reiche aber allein nicht aus.

Im Fokus der vorgeschlagenen Maßnahmen steht folglich der Verkehrssektor, der 45 Prozent des Ölverbrauchs ausmacht. Vorgeschlagen werden unter anderem:

  • Optimierungen im Güter- und Lieferverkehr

  • mehr Homeoffice für Mitarbeitende

  • Tempolimits

  • Fahrbeschränkungen in Städten

  • Förderung einer stärkeren Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Carsharing-Angebote

Die EU will unterdessen mit Anpassungen im CO₂-Emissionshandel auf die steigenden Öl- und Gaspreise reagieren. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte Pläne zur Senkung der CO₂-Preis an. Was diese genau vorsehen, lesen Sie in einem ausführlichen Bericht dazu in unserem Europe.Table. Nina Anika Klotz

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Letzte Aktualisierung: 21. März 2026