CEO-Aktivismus für die Demokratie: Nachholbedarf beim politischen Engagement von Unternehmen

04. März 2026

„Manager sollten ihre Verantwortung für den Schutz der liberalen Demokratie ernst nehmen“, rät Markus Scholz, Forscher für Fragen der Unternehmensverantwortung von der TU Dresden und Mitverfasser der Studie „CEO-Aktivismus zum Schutz der liberalen Demokratie. Gleichzeitig rät er davon ab, „dass sich Manager und Unternehmer ausdrücklich für oder gegen einzelne politische Parteien positionieren“. Stattdessen sollten sie Verantwortung übernehmen und strategisches Engagement zur Stärkung der offenen Gesellschaft entwickeln.

Die Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Während eine Mehrheit politische Positionierungen von CEOs für legitim hält, vertraut nur jeder vierte Befragte darauf, dass Unternehmen im Interesse der Gesellschaft handeln. AfD-Anhänger vertrauen Unternehmen mehr als Anhänger linker Parteien. Linke und Grüne lehnen wirtschaftliche Positionierungen eher ab, sehen aber AfD-Kritik positiv. Welche konstruktive Handlungsoptionen Unternehmen für ihr politisches Engagement haben, lesen Sie im ESG.Table. Caspar Dohmen

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Letzte Aktualisierung: 04. März 2026