Jährlich brechen zu viele Lehramtsstudierende ihr Studium ab, sie zu halten, wäre ein Schlüssel im Kampf gegen den Lehrermangel. Doch in den Ländern herrscht Ratlosigkeit. Nun arbeitet die SWK an einem Gutachten, das bahnbrechend sein könnte – vorausgesetzt, die Wissenschaftler springen über ihren Schatten.
Von Mark Rackles
Das bayerische Kultusministerium bekommt eine neue Ministerin: Anna Stolz. Michael Piazolos Abgang war überraschend und hatte vor allem machtpolitische Gründe. Seine Nachfolgerin muss sich nun in einem geschwächten Ministerium behaupten.
Von Vera Kraft
Bisher lautete das stärkste Argument von Schule gegen ChatGPT: Die KI macht Fehler. Ein neues Programm gewöhnt ihr das Halluzinieren ab. Auch Schüler können einen Fehler-Assistenten um Rat fragen.
Von
Jeder sechste Erzieher an Ganztagsschulen der Primarstufe hat keine Ausbildung. Das zeigt das aktuelle Fachkräftebarometer für die frühkindliche Bildung. Aber es gibt auch gute Nachrichten.
Von Thorsten Frei
Es ist beschlossene Sache: Die Qualitätsoffensive Lehrerbildung endet. Das BMBF sieht jetzt die Länder in der Pflicht – und verweist auf die neuen Kompetenzzentren. Für Hochschulen ist das kein adäquater Ersatz. Denn innovative Berufsbilder wie der Research Educator oder der Educational Engineer ließen sich dort wohl kaum entwickeln. Und unklar ist, was jetzt aus den angefangenen Projekten wird.
Von Annette Kuhn
Die Mindestvergütung für Azubis soll steigen. Mit der Geldentwertung können Azubis aber trotzdem nicht Schritt halten. Gewerkschaften üben grundlegende Kritik.
Von Anna Parrisius
Nutzt die KMK die von ihr selbst initiierte kritische Analyse für grundlegende Veränderungen? Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien und Hamburgs Schulsenator Ties Rabe jedenfalls scheinen klare Ziele vor Augen zu haben.
Von Holger Schleper
Nach den Bombendrohungen an mehreren Schulen in Deutschland sieht Katastrophenforscher Harald Karutz die Schulen für Krisen schlecht vorbereitet. Es mangelt vor allem an Schulpsychologen und auch die Lehrerbildung sei hier unzureichend.
Von Annette Kuhn