Table.Briefings

Analyse

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Droht dem Boom auf Chinas Kunstmarkt ein politisches Ende?

In China locken Kunstmessen wie zuletzt in Shanghai wieder Besucher an, wegen der Corona-Beschränkungen kommen sie jedoch fast ausschließlich aus dem Inland. Jahrelang galten Werke von Größen aus dem Ausland als sichere Investition bei chinesischen Sammlern. Doch immer mehr junge Sammler setzen nun auf heimische Kunst — und politische Entwicklungen versetzen die Branche in Sorge.

Von Ning Wang

Gattin des Ex-Interpol-Chefs Meng erhebt schwere Vorwürfe

Meng Hongwei, der erste chinesische Interpol-Chef, wurde vor drei Jahren wegen Korruption festgenommen. In einem Interview behauptet seine Frau nun, dass es in Wahrheit um einen Machtkampf gegangen sei: Ihr Mann habe auf Veränderungen hingewirkt. Peking reagierte mit seiner Verhaftung.

Von Jörn Petring

Belgiens Atomdebatte: Rückzug vom Ausstieg?

Eigentlich ist der Atomausstieg Belgiens beschlossene Sache. Doch kurz bevor die Regierung ihre Entscheidung fällt, verhärten sich innerhalb der Regierungskoalition die Fronten – besonders die Liberalen wollen weiter an der Kernkraft festhalten. Die Diskussion zeigt exemplarisch, wie intensiv in vielen Ländern in Europa derzeit um die Technologie gerungen wird.

Von Charlotte Wirth

Wohl keine Mehrheit für Verbot personalisierter Werbung

Risiken eines Schattenmarkts, nicht im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung: Bei einer Anhörung der Arbeitsgruppe Digital Single Market des IMCO brachten Experten Argumente gegen die personalisierte Werbung vor. Dennoch zeichnet sich in dem Ausschuss keine Mehrheit für ein vollständiges Verbot ab.

Von Redaktion Table

Markus Pieper: „Wir können uns Besserwisserei nicht leisten“

Als Berichterstatter für die Richtlinie zum Ausbau der erneuerbaren Energien hat Markus Pieper eines der wichtigsten Dossiers im Kampf gegen den Klimawandel übernommen. Im Interview mit Timo Landenberger erklärt der CDU-Abgeordnete, wie sich der Ausbau beschleunigen lässt, warum es ohne Gas nicht geht und warum Ideologien bei der Energiewende keinen Platz haben.

Von Timo Landenberger

Marktausblick E-Autos

Autos sind in China, Europa und den USA für einen beachtlichen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich. Neue Zahlen zeigen, dass der Markt für E-Autos zwar schnell wächst. Doch das Wachstum reicht noch nicht aus, um die Klimaziele des Sektors zu erreichen. Und während Europa stark auf Plug-In-Hybride setzt, verkauft China vor allem reine E-Autos und dominiert den Markt bei E-Bussen. Doch ein Klima-Problem bleibt bestehen.

Von Nico Beckert

Patrick Chou, CEO Verkauf von Luxus-Autos

„Wir leben in goldenen Zeiten“

Patrick Chou, 52, verkauft seit 1998 Luxusautos in China. Vom Bentley bis zum Porsche erfüllt er den Superreichen alle Wünsche auf vier Rädern. Chou ist überzeugt, dass europäische Anbieter den Markt noch lange dominieren werden. Im Interview erklärt er, warum auch viele junge Menschen zu seinen Kunden gehören, und warum er in China so viele Daten über seine Kunden sammeln kann. Das Gespräch führte Frank Sieren.

Von Frank Sieren

Frankreichs Ratspräsidentschaft: Viele Ziele, wenig Zeit

Im Januar übernimmt Paris den Vorsitz im Rat der EU. Noch gibt es kein offizielles Programm, aber die Prioritäten werden nach und nach bekannt. Wir analysieren potenzielle Konfliktpotenziale mit europäischen Partnern und den Einfluss der anstehenden Präsidentschaftswahl im April.

Von Redaktion Table

DMA: Das sind die Knackpunkte

Europaparlament und Rat haben ihre Positionen zum Digital Markets Act weitgehend festgezurrt, dem wichtigsten Vorhaben zur Regulierung der großen Digitalkonzerne. Wir haben uns die Dokumente genau angesehen: Wo beide Institutionen auf einer Linie liegen, welche Konfliktlinien sich im Trilog abzeichnen – und wie wirksam das Regelwerk überhaupt sein kann.

Von Till Hoppe

Zugstrecke zwischen China und Laos vor Eröffnung

Nach sechs Jahren Bauzeit hat China die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke mit Verbindung ins Ausland fertiggestellt. Sie führt nach Laos. Andernorts jedoch stehen die ambitionierten Eisenbahn-Pläne still, auch wegen der Corona-Pandemie. Doch in Zukunft werden die Bauarbeiten weitergehen. Denn die Volksrepublik will die Nachbarländer mit einem Hochgeschwindigkeitszugnetz an sich binden.

Von Frank Sieren