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"Shanghai muss sich als diverser Standort bewähren"

Auch wenn chinesische Software-Entwickler immer besser werden — für China ist es dennoch wenig sinnvoll, alles alleine zu machen, meint Clas Neumann. Als Vize-Präsident von SAP ist er zuständig für die globalen Labs des deutschen Softwarekonzerns. Mit Neumann sprach Frank Sieren.

Von Frank Sieren

(220906) -- GUANGZHOU, Sept. 6, 2022 -- Aerial photo taken on July 28, 2022 shows a view of BASF Zhanjiang Verbund site

Milliarden-Projekt von BASF birgt Risiken

Trotz Null Covid und geopolitischer Spannungen eröffnet BASF sein neues Werk in China. Der Chemieriese wird insgesamt an die zehn Milliarden Euro investieren. Es ist die größte Investition eines deutschen Unternehmens in der Volksrepublik.

Von Redaktion Table

Ericsson China Huawei

Ericsson setzt weiter auf China

Der Kommunikationsausrüster Ericsson hat in China herbe Verluste hinnehmen müssen, weil Huawei in Schweden vom 5G-Ausbau ausgeschlossen ist. Aus dem chinesischen Markt drängen lassen will sich Ericsson trotz technischer Schwierigkeiten und politischer Spannungen jedoch keinesfalls. Dafür ist der chinesische Markt zu wichtig.

Von Frank Sieren

Wolfgang Ischinger, Sebastian Turner

Vorsicht vor Führerstaaten 

Die Strategie „Wandel durch Handel“ erweist sich im Umgang mit Staaten wie Russland und China als untauglich. Der ehemalige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, und der Gründer von Table.Media, Sebastian Turner, fordern glaubwürdige Abschreckung statt Bestrafung erst im Nachgang von Grenzüberschreitungen.

Von Experts Table.Briefings

Rückkehr zur Abschottung

Offiziell vertritt die chinesische Regierung die Haltung, sich der Welt gegenüber zu öffnen. Tatsächlich aber hat sie auf zahlreichen Ebenen ein Decoupling vom Westen in Gang gesetzt, das die Volksrepublik wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich immer weiter vom Rest der Welt distanziert. Ein gewollter Nebeneffekt ist der stetig wachsende Nationalismus.

Von Marcel Grzanna

Premier Liz Truss Großbritannien China

Liz Truss: Kein Bier mehr für Xi

Liz Truss ist Großbritanniens neue Premierministerin. Gegenüber China zeichnet sich nach einer Stimmungswende in Großbritannien ein harter Kurs ab. Sie könnte das Land als "Bedrohung" einstufen und die Vorgänge in Xinjiang als "Völkermord" – eine Abkehr von der Politik ihrer Vorgänger. Zugleich ist sie jedoch auf Handel mit China angewiesen.

Von Michael Radunski

Biden-Regierung hält an Handelskrieg fest

Die Biden-Regierung hat die Ausfuhr von US-Technologie nach China weiter eingeschränkt. Auch europäische Unternehmen sind von den verschärften US-Regelungen betroffen, da die Vorschriften extraterritorial angewandt werden und die USA zunehmend Druck auf ihre Partnerländer ausüben.

Von Experts Table.Briefings