News und Analysen zur Zoll- und Handelspolitik exklusiv als Teil Ihrer Table.Briefings-Lizenz.
Globalisierung war gestern, das neue Mantra der europäischen Handelspolitik lautet (offene) strategische Autonomie. Welche Instrumente sich die EU für das rauer werdende internationale Umfeld gibt und welche Partner sie über Abkommen an sich binden will, zeigt unser handelspolitischer Herbstausblick.
Von Till Hoppe
Das Wahlergebnis in Italien ist eine schlechte Nachricht für Peking: Giorgia Melonis rechtspopulistisches Bündnis denkt über Italiens Ausstieg aus der Neue Seidenstraße nach. Zudem will die Wahlsiegerin die Beziehungen zu Taiwan intensivieren.
Von Marcel Grzanna
In seinem Feldzug gegen die Ukraine kann sich Russlands Präsident Putin nun offenbar nicht mehr auf Chinas Unterstützung verlassen. Nach der Teilmobilmachung fordert der chinesische Außenminister Wang Yi Moskau zu einer schnellen Verhandlungslösung auf. Peking macht klar: Es hat kein Interesse an einer Ausweitung des Konfliktes.
Von Felix Lee
Die Unsicherheit in Hongkong hat seit dem Amtsantritt des neuen Regierungschefs John Lee weiter zugenommen. Auch deutsche Staatsbürger zensieren sich vorsichtshalber selbst, weil sie nicht sicher sind, wo die Behörden politische rote Linien ziehen. Die Konsequenz sind Abwanderung und steigendeer Fachkräftemangel. Doch der Stadt scheint es wichtiger zu sein, politisches Mantra zu verbreiten statt wirtschaftliche Zuversicht.
Von Ning Wang
Unsere Kolumne „Blick aus China“ stammt von Autorinnen und Autoren aus der Volksrepublik, die anonym bleiben möchten. Im heutigen Beitrag berichtet ein Experte für Wirtschaftsberichterstattung über Vertrauen und Misstrauen in Chinas Wirtschaftszahlen.
Von Experts Table.Briefings
Die China-Euphorie früherer Jahre ist einer großen Skepsis gewichen. Unter europäischen Firmen ist eher eine China-Müdigkeit zu spüren angesichts nicht enden wollender Null-Covid-Maßnahmen, aus der eine ganze Reihe wirtschaftlicher Schwierigkeiten resultieren. Das zeigt ein neues Positionspapier der EU-Kammer in China.
Von Christiane Kuehl
Artikel 1 der chinesischen Staatsverfassung besagt: Alle Beziehungen zur Welt werden von der Kommunistischen Partei gemanagt und möglichst der Parteiagenda unterstellt. Ralph Weber von der Uni Basel fordert deshalb mehr Transparenz, wenn man direkt mit Institutionen aus dem chinesischen Parteistaat kooperiert.
Von Experts Table.Briefings
Hongkong ist Standort für viele multinationale und deutsche Unternehmen. Als Brückenkopf zu China, aber auch für die Region, ist die Stadt attraktiv. Doch seit ein paar Monaten wird immer öfter die Frage gestellt, wie es mit Hongkong weitergeht. Gelingt es der Stadt, an Bedeutung zuzulegen, oder rückt die Metropole gegenüber Standorten auf dem Festland künftig mehr in den Hintergrund?
Von Ning Wang