Trade.Table

News und Analysen zur Zoll- und Handelspolitik exklusiv als Teil Ihrer Table.Briefings-Lizenz.

230619 -- BEIJING, June 19, 2023 -- Chinese President Xi Jinping, also general secretary of the Communist Party of China Central Committee and chairman of the Central Military Commission, attends the opening of the 19th national congress of the Communist Youth League of China CYLC in Beijing, capital of China, June 19, 2023. The CYLC convened its 19th national congress at the Great Hall of the People in Beijing on Monday.  CHINA-BEIJING-CYLC-19TH NATIONAL CONGRESS-OPENING CN JuxPeng PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Gesetz gegen westliche Hegemonie

China hat eine neue Rechtsgrundlage für seine Außenpolitik verabschiedet. Xi Jinping hat nun eine Handhabe für „Gegenmaßnahmen“ gegen westliche Bedrohungen. Das ist Chinas gutes Recht. Das Problem: Peking sieht derzeit auf vielen Ebenen seine Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen durch das Ausland gefährdet.

Von Michael Radunski

China Chip Manufacturing Industry SUQIAN, CHINA - FEBRUARY 28, 2023 - A worker wearing a mask and protective clothing tests chips in a dust-free workshop at a semiconductor company in Suqian, Jiangsu province, Feb 28, 2023. Suqian Jiangsu China PUBLICATIONxNOTxINxFRA Copyright: xCFOTOx originalFilename: cfoto-chinachi230228_npPUg.jpg

Chip-Hersteller zwischen den Fronten

Die Abkopplung des chinesischen Halbleitermarktes ist in vollem Gange. Produktion vor Ort ist der Schlüssel dazu, in China weiter relevant zu bleiben. Internationale Anbieter finden sich damit allerdings zwischen den Fronten der Handelskonflikte, wie das Beispiel Micron zeigt.

Von Finn Mayer-Kuckuk

EU gefährdet den Freihandel in Ostafrika

Das bilaterale Handelsabkommen Kenias mit der EU gerät in Konflikt mit dem Binnenmarkt in Ostafrika. Denn es wirft komplexe Fragen auf, wie europäische Importe in der Region künftig behandelt werden sollen. Es drohen neue Handelskonflikte, schreibt der in Berlin lebende tansanische Journalist Harrison Kalunga Mwilima.

Von Svea Koch

(190208) -- BEIJING, Feb. 8, 2019 (Xinhua) -- Staff check on the equipments at a factory of Festo (China) Ltd, a German automation technology manufacturer, in Shanghai, east China, Jan. 9, 2019. (Xinhua/Lu Ye) Xinhua Headlines: Opening door wider, snapshots in China PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Statistiker vernachlässigen die Produktion vor Ort

China verkauft mehr nach Deutschland als Deutschland nach China, die Handelsbilanz ist also negativ. Doch die Statistik stellt die Verhältnisse verzerrt dar. Denn die meisten deutschen Produkte entstehen in China für China.

Von Frank Sieren

Eskelund

Eskelund: China betreibt seit zehn Jahren De-Risking

Jens Eskelund ist seit ein paar Wochen der neue Präsident der EU-Handelskammer in China. Im Gespräch mit Christiane Kühl spricht er über die Folgen der europäischen De-Risking-Strategie, wirtschaftliche Unsicherheiten und dass Unternehmen begonnen haben, vorsichtiger in der Volksrepublik zu investieren.

Von Christiane Kuehl

EU-Kammer-Umfrage: Durchwachsene Stimmung

Obwohl die chinesische Regierung wieder auf Wirtschaftswachstum setzt, ist die Stimmung der europäischen Unternehmen vor Ort noch schlechter als im vergangenen Jahr. Doch es hält sich die Hoffnung auf eine Normalisierung im Jahresverlauf.

Von Frank Sieren

Lili Yan Ing

ASEAN zwischen USA und China

Die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen China und dem Westen haben die Asean-Staaten, die sich nicht von beiden Seiten abkoppeln können, in eine schwierige Lage gebracht. Um in einer Zeit der Rivalitäten zwischen Großmächten ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken, müssen die südostasiatischen Länder die regionale Zusammenarbeit ausbauen.

Von Experts Table.Briefings

Eskelund

„Wir müssen unsere Risiken und Schwachstellen analysieren“

Jens Eskelund ist erst seit ein paar Wochen der neue Präsident der EU-Handelskammer in China. Im Gespräch mit Christiane Kühl erklärt er, was der Kammer derzeit auf den Nägeln brennt, wie die Unternehmen mit der wirtschaftlichen Unsicherheit umgehen – und wie ein De-Risking funktionieren kann.

Von Redaktion Table

Das Anti-Coercion-Instrument der EU

Im Herbst 2023 soll das Anti-Coercion-Instrument der EU in Kraft treten, um Sicherheit und nationale Interessen besser zu schützen. Die EU erweitert kontinuierlich ihren Katalog an Handels- und Investitionsmaßnahmen – ähnlich wie die USA.

Von Experts Table.Briefings

20.06.2023, Berlin: Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, l-r), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Li Qiang, Ministerpräsident der Volksrepublik China, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), und Zheng Shanjie, Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission der VR China, kommen zum Deutsch-Chinesischen Forum für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit im Rahmen der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen. Die Konsultationen der Regierungschefs und mehrerer weiterer Kabinettsmitglieder beider Seiten gibt es seit 2011. Sie finden nun schon zum siebten Mal statt. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Brave Wirtschaftslenker und ein selbstbewusster Li Qiang

Zwischen der zweit- und viertgrößten Volkswirtschaft der Welt geht es vor allem um Geschäftsbeziehungen. Deshalb schließt sich an die Regierungskonsultationen traditionell ein Wirtschaftsforum an. Premier Li machte sie zur Werbe-Show für das eigene Land.

Von Finn Mayer-Kuckuk

epa10701517 (L-R) European Union High Representative for Foreign Affairs and Security Policy, Josep Borrell, Executive Vice-President for A Europe Fit for the Digital Age and European Commissioner for Competition, Margrethe Vestager, and European Commission Executive Vice-President responsible for an Economy that Works for People and European Commissioner for Trade Valdis Dombrovskis give a press conference on the European Economic Security Strategy following the European Commission weekly college meeting in Brussels, Belgium, 20 June 2023.  EPA-EFE/OLIVIER HOSLET

EU-Strategie: Brüssel stellt De-Risking-Plan vor

Die EU-Kommission will die Abhängigkeit von der Volksrepublik verringern und legt dafür eine erste allumfassende Strategie für wirtschaftliche Sicherheit vor. Dass Peking im Fokus der Bemühungen steht, spricht indes nur Wettbewerbskommissarin Vestager offen aus. Vor allem ein Instrument dürfte unter den Mitgliedstaaten noch starken Gegenwind bekommen.

Von Amelie Richter