Trade.Table

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Rolf Langhammer

Yuanisierung Russlands birgt Kosten für China

Die Sanktionspolitik des Westens gegen Russland hat die russische Wirtschaft stärker an China gebunden. Russische Energieunternehmen legen Anleihen in chinesische Yuan auf. Doch sonderlich hilfreich für den Weg des Yuan zur internationalen Währung ist diese Entwicklung nicht. Je meher Yuan in Russland zirkulieren, desto schwerer wird es für Peking, die eigene Währung zu kontrollieren.

Von Experts Table.Briefings

Daily Life in Shanghai as China s Economic Growth Slowed A general view of a new residential complex is seen under construction along the Suzhou Creek River in Shanghai, China, on July 17, 2023 shanghai China PUBLICATIONxNOTxINxFRA Copyright: xYingxTangx originalFilename: tang-notitle230717_npkbU.jpg

Der Markt für Immobilien rutscht immer weiter ab

Chinas Immobilienkäufer trauen dem Markt noch nicht. Die Verkäufe sind rückläufig. Zahlreiche börsennotierte Unternehmen müssen sich von den Aktienmärkten zurückziehen, weil niemand mehr investieren will.

Von Frank Sieren

Rohstoffe: EU muss Wertschöpfung in Partnerländern stärken

Um sich strategisch wichtige Rohstoffe zu sichern, muss die EU ihre Lieferketten diversifizieren – und bemüht sich um Kooperationen mit zuverlässigen Partnern. Um dabei dem Anspruch beidseitiger Vorteile gerecht zu werden und im Vergleich zur Konkurrenz attraktive Angebote zu machen, muss die EU auch die Wertschöpfung in den Partnerländern unterstützen, zeigen aktuelle Analysen der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

Von Leonie Düngefeld

230715 -- JAKARTA, July 15, 2023 -- Director of the Office of the Central Commission for Foreign Affairs Wang Yi R meets with European Union EU High Representative for Foreign Affairs and Security Policy Josep Borrell in Jakarta, Indonesia, July 14, 2023.  INDONESIA-JAKARTA-CHINA-WANG YI-EU-HIGH REPRESENTATIVE-MEETING XuxQin PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Peking nimmt die Strategie gelassen auf

Wer einen verbalen Tobsuchtsanfall aus Peking befürchtet hat, kann sich beruhigen. Chinas Führung und die Medien reagieren maßvoll auf die deutsche China-Strategie. VW wagt eine originelle Interpretation im eigenen Sinne, der Kanzler sucht den Mittelweg. Wir haben die Reaktionen auf das Dokument zusammengestellt.

Von Finn Mayer-Kuckuk

Schärferer Ton findet Anklang in Brüssel

Die Bundesregierung benennt in ihrem ersten China-Strategiepapier klarer als früher die Probleme in den Beziehungen zu Peking. Zugleich beteuert sie, sich mit den EU-Partnern eng abzustimmen. Beides kommt in Brüssel gut an.

Von Till Hoppe