Yuen Yuen Ang ist Professorin für Chinesische Volkswirtschaft an der University of Michigan. Als Autorin beschäftigt sie sich mit den globalen Auswirkungen des chinesischen Aufstiegs. Ang schaut auch auf die Probleme, die Chinas rasante Industrialisierung mit sich bringen und erklärt, wieso willkürliche Dekrete von der politischen Führung Pekings dem globalen Aufstieg des Landes im Weg stehen.
Von Redaktion Table
Der Direktor des Instituts für Weltwirtschaft und Politik an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften, Yu Yongding, äußert sich besorgt über die Wachstumsaussichten Chinas für die zweite Jahreshälfte. Er hegt Zweifel an der Null-Covid-Strategie und mahnt zur richtigen Steuer- und Geldpolitik, damit die Maßnahmen auch bei den kleineren und mittelgroßen Unternehmen ankommen.
Von Redaktion Table
China will die Umwelt bepreisen. Die Idee dahinter: Wenn die Natur einen finanziellen Wert hat, wird sie eher geschützt. Das hat nicht nur Folgen für Unternehmen, die wie beim Sozialkreditsystem mit einem Umweltscore punkten können. Auch für die Karrieren chinesischer Funktionäre könnte der Erhalt der „ökologischen Güter“ bald genauso wichtig werden wie das von ihnen verantwortete Wirtschaftswachstum.
Von Nico Beckert
Lange Zeit haben westliche Forscher Chinas Aufstieg zur Finanzmacht unterschätzt. Viele sahen vor allem die Schwächen. Doch inzwischen kann Chinas finanzieller Einfluss nicht mehr ignoriert werden. Der Renminbi gewinnt an Kraft. Und Peking plant längst das nächste finanzpolitische Großprojekt.
Von Redaktion Table
Immer mehr führende Automobilzulieferer kommen aus China. Nun gehört zum ersten Mal ein chinesisches Unternehmen zu den Top 10 der weltweit umsatzstärksten Unternehmen: Weichai Power. Das schnelle Wachstum generierte der Zulieferer durch den Zukauf von deutschen, europäischen, aber auch von US-amerikanischen Unternehmen. Der Vorteil der chinesischen Zulieferer: Ihr Heimatmarkt ist der größte Wachstumsmarkt der Welt und noch lange nicht gesättigt. Doch auch beim Export legen sie kräftig zu.
Von Frank Sieren