Unsere „Blick aus China“-Kolumne stammt von Autorinnen und Autoren aus der Volksrepublik. Der heutige Beitrag widmet sich dem Hongkonger Geschäftsmogul Li Ka-shing. Dieser erregt aktuell Aufsehen durch den Verkauf chinesischer Häfen in Panama an die Amerikaner. Es ist nicht das erste Mal, dass Li den Ärger Pekings auf sich zieht.
Von Experts Table.Briefings
Hongkongs reichster Mann, Li Ka-shing, widersetzt sich dem auferlegten Patriotismus der chinesischen Zentralregierung. Trotz Kritik aus Peking will er zwei Häfen des Panamakanals an US-Investoren verkaufen. Dafür nimmt er sogar juristischen Ärger für sein Firmenimperium im Kauf.
Von Marcel Grzanna
Hongkongs reichster Mann hat seine Häfen am Panamakanal verkauft und damit Trump besänftigt. Der ungewöhnliche Vorgang passt gut in die Geschäftsstrategie des 96-Jährigen: Er beherrscht den Balanceakt zwischen den Beziehungen zu Peking und seinen globalen wirtschaftlichen Interessen.
Von Redaktion Table
US-Präsident Donald Trump will notfalls mit militärischer Gewalt die Kontrolle über den Panamakanal zurückgewinnen. Ein Hafenbetreiber aus Hongkong zieht sich jetzt zurück.
Von Marcel Grzanna
Auch wenn die Erhebung von Gegenzöllen auf US-Importe anderes vermuten lässt: Tatsächlich scheut die chinesische Führung in den ersten Wochen der Trump-Präsidentschaft die Konfrontation mit den USA. Insbesondere in Ländern des Globalen Südens könnte ihr dieses Vorgehen strategisch nutzen.
Von Leonardo Pape
Die USA werfen Panama vor, China zu viel Kontrolle auf den Panamakanal zu gewähren. Bei einem Besuch hat US-Außenminister Rubio jetzt mit Konsequenzen gedroht.
Von Emily Kossak
Neue Verbindungen nach China sollen den Container-Umschlag des JadeWeserPort (JWP) in Wilhelmshaven erhöhen. Die Partner bezeichnen den Standort bereits als Teil der ‚Neuen Seidenstraße'. Dabei ist Deutschland kein Mitglied der Initiative. Die Rhetorik kommt in China dennoch gut an, zumal die neue Direktverbindung eine wertvolle Alternative für Peking in einem drohenden Zank um den Panamakanal schafft.
Von Christian Domke Seidel
Die panamaische Regierung hat Kontrollen der am Panamakanal operierenden Hongkonger Firma Hutchison Ports eingeleitet. Zugleich wies Präsident Mulino die Ansprüche Donald Trumps auf den Kanal erneut zurück.
Von Leonardo Pape
Donald Trump droht, die Kontrolle über den Panamakanal zu übernehmen. Er fürchtet unter anderem, dass der Kanal in chinesische Hände fallen könnte. Der panamaische Professor Alonso E. Illueca erklärt, was die Bevölkerung davon hält und was chinesische Investitionen damit zu tun haben.
Von Angela Köckritz