Chinesische Eisenbahnunternehmen werden zu großen internationalen Anbietern. Sie machen den westlichen Konsortien mit moderner Technik und guten Preisen Konkurrenz. Zudem kaufen sie sich systematisch in die Wertschöpfungsketten ein.
Von Christian Domke Seidel
In Chinas globalen Handelsimperium setzen sich zunehmend die eigenen technischen Standards durch. Dabei hilft der Verzicht auf ethische Vorgaben gegenüber Ländern des Globalen Südens.
Von Finn Mayer-Kuckuk
Vor zehn Jahren gab der chinesische Präsident Xi Jinping den Startschuss zur „Belt and Road“-Initiative. Im Rahmen der BRI flutete die chinesische Regierung insbesondere Schwellenländer mit Milliarden von US-Dollar, um in den jeweiligen Staaten Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Die Bilanz ist problematisch.
Von Experts Table.Briefings
Zeitgleich mit dem G7-Treffen in Japan hält China einen eigenen Gipfel mit fünf zentralasiatischen Staaten ab. Xi Jinping will klarmachen, dass der Westen nicht allein den Ton angibt. Russland degradiert er zum Gehilfen seiner Strategie gegenüber den Ex-Sowjetstaaten.
Von Jörn Petring
Immer mehr Schuldner können ihre Seidenstraßen-Kredite nicht zurückzahlen. China verdeckt die Probleme, indem es diskret Rettungsdarlehen vergibt. Das zeigt eine neue Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft. Damit verschiebt Peking die Finanzprobleme aber lediglich in die Zukunft.
Von Finn Mayer-Kuckuk
Trotz strikter Corona-Politik haben Chinas Aktivitäten im Rahmen der Belt-and-Road-Initiative 2022 weiter zugenommen. Laut Germany Trade and Invest hat sich dabei besonders Russland hervorgetan – als Lieferant von günstigem Öl und Gas.
Von Felix Lee