Zwischen der zweit- und viertgrößten Volkswirtschaft der Welt geht es vor allem um Geschäftsbeziehungen. Deshalb schließt sich an die Regierungskonsultationen traditionell ein Wirtschaftsforum an. Premier Li machte sie zur Werbe-Show für das eigene Land.
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Bei den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen geben sich Kanzler Scholz und Chinas Ministerpräsident Li besonders harmonisch. Der persönliche Austausch und der gemeinsame Kampf gegen den Klimawandel sollen wichtiger werden. Probleme bleiben auf der Strecke, kritische Nachfragen werden gar untersagt.
Von Michael Radunski
Die Regierungskonsultationen werden tendenziell weniger harmonisch wie unter Merkel – doch umso wichtiger ist es, überhaupt wieder Kontakte zu knüpfen. Olaf Scholz wird derweil mit Forderungen von Interessengruppen überhäuft. Die Industrie will wieder bessere Geschäfte in China machen, während Geostrategen ein Ende der Erpressbarkeit herbeisehnen.
Von Redaktion Table
Die deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen werden ein schwieriger Neuanfang. Zumal das SPD-geführte Kanzleramt und die von den Grünen geführten Ministerien für Außen und Wirtschaft unterschiedliche Interessen in Bezug auf China haben.
Von Frank Sieren