Indien leidet derzeit wie kein anderes Land unter der Corona-Pandemie. China bietet in dieser humanitären Katastrophe Hilfe an – und will sich damit als Alternative zu den USA in Stellung bringen. Doch ein geschmackloser Tweet zeigt, wie es um die Beziehungen der beiden Erzrivalen bestellt ist – selbst in Corona-Zeiten.
Von Michael Radunski
Mitglieder der höchsten Parteielite sind täglich in Chinas Medien präsent. Sobald sie aber in Rente gehen, verschwinden sie über Nacht völlig aus dem Blick der Öffentlichkeit. Selbst Ex-Parteichefs dürfen ohne Erlaubnis des Politbüros sich nicht mehr zeigen oder von sich hören lassen. Die einst allmächtigen Kontrollfreaks werden nun von ihren Nachfolgern überwacht und zensiert. Manche halten das für ausgleichende Gerechtigkeit.
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Der US-Elektromobilpionier Tesla schien lange Zeit der Liebling chinesischer Behörden zu sein. Doch nach etlichen Pannen hagelt es Medienschelte und Belehrungen der Regulierer. Die Botschaft ist klar: China first. Wer in der Volksrepublik Geld verdienen will, soll chinesische Konsumenten wie Könige behandeln. Ein Lehrstück für ausländische Investoren.
Von Marcel Grzanna
Kein anderes Land baut so schnell neue Flughäfen wie China. Bis 2035 soll ihre Zahl von derzeit 241 auf 400 steigen. Vor allem in kleineren Städten sieht die Regierung Nachholbedarf. Auch das Zugnetz und die Autobahnen sollen stark ausgebaut werden. Werden die Infrastrukturpläne umgesetzt, bleibt der Bauboom ungebrochen.
Von Redaktion Table
Ende Mai tritt die neugewählte Exilregierung der Tibeter ihren Dienst an. Der frühere Sondergesandte des Dalai Lama, Kelsang Gyaltsen, erklärt im Gespräch mit China.Table, welche Herausforderungen die Tibeter zu bewältigen haben. Er stellt eine wachsende Distanzierung der Welt fest. Hoffnung setzen die Tibeter auch in die Zusammenarbeit mit den Uiguren.
Von Marcel Grzanna
Xi Jinping wird an Joe Bidens heute beginnendem Klimagipfel teilnehmen. China will bis 2060 klimaneutral werden, doch die bisherige Klimabilanz ist sehr widersprüchlich. Während Peking massiv in Erneuerbare Energien investiert, wird gleichzeitig auch viel Geld für die Schwerindustrie ausgegeben. Beim Klimagipfel wird von Xi ein Bekenntnis zu einer ambitionierteren Klimastrategie erwartet.
Von Christiane Kuehl
Statt sechs Prozent könnte Chinas Wirtschaft in diesem Jahr um über acht Prozent wachsen. Doch die Exporte werden kaum erneut das Wachstum so stark treiben wie im vergangenen Jahr. Auch von den privaten Haushalten ist kein immenser Wachstumsschub zu erwarten. Um die fehlende Gesamtnachfrage zu kompensieren, muss die Zentralbank mehr Geld für Infrastruktur in die Hand nehmen.
Von Redaktion Table