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Kernfusion

July 7, 2022, Munich, Bavaria, Germany: Inside the CALA laser labs at Ludwig Maximillians University in Munich, Germany. The Ludwig Maximillians University of Munich, Germany announced its cooperation with Munich start-up Marvel Fusion GmbH wherein the two parties will cooperate in laser research and atomic fusion technology at the Center for Advanced Laser Applications CALA der LMU in Garching. The research, which is financed by the State of Bavaria, will explore laser-based nuclear fusion in an effort to create cleaner, more efficient forms of energy. In attendance were Staatsminister Markus Blume, President of Ludwig Maximillians University, Professor Dr. Dr. h.c. Bernd Huber, Physicist Prof. Dr. Ferenc Krausz, Prof. Dr. Stefan Kar - ZUMAb160 20220707_zbp_b160_017 Copyright: xSachellexBabbarx

Neue Partner in den USA, alte Kritiker zu Hause

Marvel Fusion hat ein Angebot aus den USA angenommen und entwickelt dort Laser für das geplante Fusionskraftwerk. In Deutschland spart die Konkurrenz nicht mit Kritik und bildet eine Allianz ohne die Münchner. Die US-Kooperation könnte für Marvel eine Flucht nach vorne bedeuten.

Von Tim Gabel

Iter Bild Magnetspule

Fusionsenergie: BMBF-Prognosen in der Kritik

In der Wissenschaft steht der Beweis noch aus, ob man mit Kernfusionskraftwerken eines Tages kommerziell Strom produzieren kann. Das BMBF prognostiziert in seinem Positionspapier aber schon mal einen günstigen Strompreis. Das führt zu Kritik und Debatten in der Community.

Von Tim Gabel

Baustelle des Iter-Kernforschungszentrums im südfranzösischen Cadarache.

Iter: Kostspielige Verzögerungen drohen

Die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg lassen die Kosten für Großforschungsprojekte steigen. Größtes Sorgenkind in der EU ist derzeit der Fusionsreaktor Iter. Neben den aktuellen Krisen ist dafür aber auch die Grundidee verantwortlich: Iter ist vor allem ein politisches Projekt.

Von Charlotte Wirth

Baustelle des Iter-Kernforschungszentrums im südfranzösischen Cadarache.

Kernfusionsreaktor ITER: Klimafinanzierung für Wissenschaftsprojekt

Der Kernfusionsreaktor ITER in Südfrankreich kostet die EU Milliarden. Die Gelder werden als Klimafinanzierung verbucht, obwohl eine kommerzielle Stromproduktion durch Kernfusion erst nach 2050 denkbar ist. Derweil kommt es beim Bau des Versuchsreaktors immer wieder zu Verzögerungen mit kostspieligen Folgen.

Von Charlotte Wirth