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Israel

(170321)  BEIJING, March 21, 2017 ()  Chinese President Xi Jinping (R) meets with Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu in Beijing, capital of China, March 21, 2017. (/Rao Ainmin) (yxb).

Schwerer Schlag für die Beziehungen zwischen China und Israel

Der Angriff der Hamas auf Israel droht auch die Beziehungen zwischen Israel und China zu beschädigen. Denn statt eine klare Haltung einzunehmen, übt sich Peking in dezenter Zurückhaltung. Dabei lobte man bis vor kurzem noch die engen Bande zu Israel. Parallelen zum Ukraine-Krieg werden deutlich.

Von Michael Radunski

Gerhard Conrad: „Vergleich mit Pearl Harbour ist angemessen“

Der frühere Nahostvermittler sieht historische Parallelen zu dem verheerenden Überraschungsangriff der Hamas auf Israel. Er erwartet tiefgreifende Konsequenzen für die Sicherheitsdienste und Politik des Staates. Noch sei offen, welche der rivalisierenden Großmächte USA, China und Russland Vorteile aus der Eskalation ziehen könnten, sagte er im Interview mit Markus Bickel.

Von Markus Bickel

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„Die Hamas könnte Geiseln als menschliche Schutzschilde einsetzen“

Die Hamas dürfte die bei ihrem Überraschungsangriff genommenen Geiseln dazu nutzen, Hunderte Gefangene aus israelischen Gefängnissen freizupressen. Damit rechnet der frühere Nahostvermittler und BND-Leitungsstabschef Gerhard Conrad. Er sieht den israelischen Sicherheitsapparat vor einer Zäsur wie die USA nach den Anschlägen des 11. September 2001.

Von Markus Bickel

epa10904795 Burning vehicles in the Israeli city of Ashkelon following rocket launches from Gaza, 07 October 2023. Rocket barrages were launched from the Gaza Strip early Saturday in a surprise attack claimed by the Islamist movement Hamas.  EPA-EFE/ATEF SAFADI

Israels 9/11

Dutzende bewaffnete palästinensische Kämpfer sollen sich noch in Gemeinden rund um den Gazastreifen versteckt halten, heißt es am Samstagabend seitens der israelischen Polizei. Nach Monaten interner Proteste erwischen die Angriffe aus dem Gazastreifen den israelischen Sicherheitsapparat kalt.

Von Markus Bickel

Ex-Mossad-Chef: „Saudi-Arabien will selbst Uran anreichern“

Der frühere Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Tamir Pardo, fürchtet einen nuklearen Wettlauf in Nahost, sollten die USA dem Wunsch Saudi-Arabiens nach einem zivilen Atomprogramm nachgeben. Das Zeitfenster für einen israelisch-saudischen Friedensschluss hält er noch bis Frühjahr 2024 für offen.

Von Redaktion Table

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Israel: Bundesregierung muss Annexionsbestrebungen einhegen

Dreißig Jahre nach dem Vertrag von Oslo ist der israelisch-palästinensische Friedensprozess nur noch eine Fiktion. Um die Chancen für eine Zweistaatenregelung wiederzubeleben, sollte die Bundesregierung alles tun, die de facto voranschreitende Annexion weiter Teile des Westjordanlands völkerrechtlich zu stoppen.

Von Experts Table.Briefings