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Iran

US-Einheiten rüsten sich gegen Irans Schattenarmeen

Die von Iran und Syrien angeführte „Achse des Widerstands“ will Israel in Konflikte mit seinen Nachbarstaaten verwickeln. Irans Schattenarmeen setzen aber auch die US-Einheiten in der Region unter Druck – von Jemen über Syrien bis in den Libanon. Ein Überblick.

Von Markus Bickel

„Israel wird China weniger als Partner sehen“

Pekings Reaktion auf den Hamas-Angriff löst in Israel Wut und Enttäuschung aus. Gedaliah Afterman erklärt im Gespräch mit Michael Radunski, was hinter Chinas Verhalten steckt und welche Konsequenzen das für die Beziehungen zwischen den beiden Staaten haben wird. Zudem zeigt der renommierte China-Fachmann der Reichman University in Herzliya, an welchen Stellen Peking eine positive Rolle spielen könnte.

Von Michael Radunski

Naher Osten: Zwischen Image und Interessen

Der Angriff der Hamas auf Israel und der drohende Flächenbrand bringt Chinas Image als selbstloser Vermittler in Gefahr. Denn Peking hat durchaus handfeste Interessen in der Region: vor allem Öl. Schon jetzt ist eine Tendenz erkennbar. Xi Jinping schweigt. Das verärgert Israel, beschert China langfristig aber günstige Energie und Sympathien in der arabischen Welt.

Von Michael Radunski

CDU-Außenpolitiker Hardt fordert neue Iran-Politik

Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, über einen robusteren Einsatz der Bundeswehr im Kosovo – und Pläne, die Ausbildung von deutschen Soldaten an den von der Bundeswehr geleasten Drohnen in Israel zum Modell für mehr Arten einer solchen Ausbildungszusammenarbeit zu machen.

Von Markus Bickel

Wie die Hamas Israels Sicherheitsapparat überrumpelte

300.000 Reservisten hat das Verteidigungsministerium in Jerusalem einberufen, um Vergeltung für den Überraschungsangriff aus dem Gazastreifen zu üben. Doch weder die Großmobilmachung noch eine mögliche Bodenoffensive können das Scheitern der israelischen Abschreckungspolitik gegenüber der Hamas überdecken.

Von Markus Bickel

„Die Hamas könnte Geiseln als menschliche Schutzschilde einsetzen“

Die Hamas dürfte die bei ihrem Überraschungsangriff genommenen Geiseln dazu nutzen, Hunderte Gefangene aus israelischen Gefängnissen freizupressen. Damit rechnet der frühere Nahostvermittler und BND-Leitungsstabschef Gerhard Conrad. Er sieht den israelischen Sicherheitsapparat vor einer Zäsur wie die USA nach den Anschlägen des 11. September 2001.

Von Markus Bickel

Ex-Mossad-Chef: „Saudi-Arabien will selbst Uran anreichern“

Der frühere Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Tamir Pardo, fürchtet einen nuklearen Wettlauf in Nahost, sollten die USA dem Wunsch Saudi-Arabiens nach einem zivilen Atomprogramm nachgeben. Das Zeitfenster für einen israelisch-saudischen Friedensschluss hält er noch bis Frühjahr 2024 für offen.

Von Redaktion Table