Beim gestrigen EU-Gipfel sollte es um ein koordiniertes Vorgehen der Mitgliedstaaten in der Pandemie gehen. Doch schon jetzt setzen einige Länder eigene Maßnahmen um. Die Kommission fürchtet eine „Zersplitterung“ der Regeln.
Von Eugenie Ankowitsch
Langzeitdaten von den Patienten der ersten Stunde der Corona-Pandemie zeigen: Ungefähr die Hälfte der Covid-19-Erkrankten des Ausbruchs von Wuhan leiden noch immer unter gesundheitlichen Problemen. Manche der Symptome werden nach sechs Monaten sogar noch schlimmer.
Von Frank Sieren
Das Aufkommen der Omikron-Variante bestätigt Peking in seiner Null-Covid-Strategie. Zusätzliche Sorge bereitet eine Unterform der Delta-Variante, die in Zhejiang nun wieder zu einem Lockdown für eine halbe Million Menschen geführt hat. Die Hoffnung auf eine Öffnung der Grenzen schwindet damit wieder. Eine Reise nach Hongkong ist indes weiterhin möglich — allerdings mit neuen Regeln.
Von Ning Wang
Die Europäische Union hat mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket auf die Coronapandemie reagiert. Zuletzt wurde eine neue Gesundheitsbehörde mit dem göttlichen Namen HERA gegründet, die Vorkehrungen für künftige Notlagen treffen soll. Bei der gestrigen Ratssitzung der Gesundheitsminister gab es jedoch Gegenwind gegen die sogenannte HERA-Krisenverordnung der EU-Kommission. Auch aus dem Europaparlament kommt heftige Kritik.
Von Eugenie Ankowitsch