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Finanzen

Billionen-Allianz für den Klimaschutz

Mit der Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ) verpflichteten sich am Mittwoch private Banken, Versicherer und Investoren, die Begrenzung des Klimawandels in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen. Die Firmen verwalten ein Gesamtkapital von rund 130 Billionen Dollar. Die Wirkkraft des Vorhabens muss sich jedoch erst zeigen.

Von Lukas Knigge

Shenzhen Anleihen Hongkong

Shenzhen darf sich international finanzieren

Ein großer Schritt für die Öffnung der chinesischen Finanzmärkte: Shenzhen hat als erste chinesische Stadt eine Anleihe an internationale Investoren ausgegeben. Bisher war die Kreditaufnahme chinesischer Gemeinden eine innere Angelegenheit. Die Beteiligung des Auslands könnte neue Professionalität in die Finanzierung der Gebietskörperschaften bringen. Sie bindet den weltweiten Finanzmarkt aber auch enger an China – im Guten wie im Schlechten.

Von Frank Sieren

Datenanalyse bringt Licht in Auslandshilfe

China gehört den Zahlen nach international zu den großzügigsten Gebern von Entwicklungshilfe. Oder doch nicht? Eine Veranstaltung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) bringt hier neue Einsichten. Die Kredite haben oft keine besonders günstigen Konditionen. Außerdem herrscht Intransparenz. Selbst chinesische Beamte wissen oft nicht, welche Förderstelle welche Summen an welche Empfänger vergibt.

Von

Quarantäne-Politik schadet Finanzplatz Hongkong

Hongkong ist durch die Corona-Pandemie zur verschlossensten Finanzmetropole der Welt geworden. Doch trotz zunehmender Ungeduld von Banken und Unternehmen bleiben die Grenzen dicht. Die Banken schimpfen nun in einem offenen Brief über das wegbrechende Geschäft infolge der extremen Quarantäne-Regeln.

Von Redaktion Table

COP26: Wer bezahlt den Klimaschutz?

Eine Woche vor Beginn der COP26 nimmt das Engagement einiger Industriestaaten langsam Fahrt auf. Ein Bericht zum 100-Milliarden-Dollar-Ziel deutet darauf hin, dass die Bereitschaft steigt, finanzielle Verantwortung für den Klimawandel zu übernehmen. Die Ziele erreicht man dennoch vorerst nicht. Höhere Beiträge werden vor allem aus dem Privatsektor erwartet.

Von Lukas Knigge

Chinas Wirtschaft muss wieder stärker wachsen

Die anhaltende Energieknappheit sowie die Krise um den Immobilienentwickler Evergrande bestimmen derzeit die Schlagzeilen. Auch wenn so manche Einschätzung falsch ist, drohen dennoch langfristige Probleme. Chinas Politik muss jetzt handeln, so Yu Yongding, der jahrelang das Institut für Weltwirtschaft und Politik an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Peking leitete.

Von Redaktion Table