Auch beim informellen Europäischen Rat zeichnete sich kein gemeinsamer Ansatz ab, um den Anstieg der Preise von Gas und Strom zu dämpfen. Umso deutlicher zu vernehmen war dafür die Kritik am Alleingang der Deutschen. Der Doppel-Wumms kommt gerade bei den direkten Nachbarn gar nicht so gut an.
Von Ella Joyner
In Prag kamen gestern zum ersten Mal die Staats- und Regierungschefs von mehr als 40 Ländern im Rahmen der Europäischen Politischen Gemeinschaft zusammen. Das neue Format soll Geschlossenheit auch gegenüber Russland signalisieren. Die Debatte um den Umgang mit der Energiekrise dominierte das Treffen – Einigkeit demonstrierten die EU-Staaten dabei allerdings nicht.
Von Ella Joyner
Auf dem Tagesmenü steht die Kunst der kulinarischen Diplomatie. Heute ist der Tag der europäischen Gipfeltreffen, die seit Beginn des Krieges in der Ukraine ein Abonnement auf das Ende der Arbeitswoche zu haben scheinen. Bei den Verhandlungen spielt die Tischordnung eine wichtige Rolle – und zunehmend auch die Passerelle, eine kleine Brücke.
Von Claire Stam
Das deutsche „Abwehrschild“ gegen hohe Energiepreise löst in anderen EU-Staaten Rufe nach neuen EU-Schulden aus. Kanzler Scholz und Premier Rutte weisen die Forderungen zurück. Sie setzen auch auf andere Instrumente, um die hohen Gaspreise zu senken.
Von Redaktion Table
Angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise in Deutschland und Europa werden die Stimmen aus Politik und Industrie lauter, die eine weniger disruptive Klima- und Umweltpolitik fordern. Strengere Umweltauflagen sowie hohe CO2-Preise stoßen mehr denn je auf Kritik. Und die Kritik findet in der Krise vermehrt auch Gehör.
Von Lukas Knigge
Albaniens Langzeit-Ministerpräsident lobt Brüssel für die Unterstützung bei Reformen des EU-Beitrittskandidaten. Das Balkan-Land wolle die Energieproduktion diversifizieren sowie Öl- und Gasfelder erschließen, sagt Edi Rama im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar.
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