Im Rahmen ihres Fit-for-55-Pakets hat die EU-Kommission die Einführung eines CO2-Grenzausgleichs für Importe vorgeschlagen. Kürzlich hat der Berichterstatter des Europaparlaments seinen Entwurf vorgelegt und teils weitreichende Änderungen gefordert. Umweltschützer begrüßen die Vorschläge. Die Industrie reagiert geschockt.
Von Timo Landenberger
Das Fit-for-55-Paket solle „rasch und auf hohem Ambitionsniveau“ beschlossen werden, der europäische Emissionshandel solle den Kohleausstieg bis 2030 sicherstellen und Wasserstoff-IPCEIs sollen zügig umgesetzt werden. Die Bundesregierung setzt bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzpläne voll auf die EU.
Von Lukas Knigge
Das Ziel einer europäischen Souveränität zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm der französischen EU-Ratspräsidentschaft. Diesem Ziel wird auch der Kampf gegen den Klimawandel untergeordnet - und das hat Folgen.
Von Redaktion Table
Das europäische Emissionshandelssystem startete bereits 2005, doch für die Erreichung der globalen Klimaziele ist der Aufbau vergleichbarer Systeme in anderen Staaten wichtig. China spielt dabei eine zentrale Rolle: Mehr als die Hälfte der Kohlekraftwerksemissionen entfiel laut IEA 2021 auf chinesische Kraftwerke. Mittelfristig soll der EU-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) Emissionen weltweit verteuern - Zeit für einen Blick auf den Stand des chinesischen ETS.
Von Redaktion Table
Nach der Klimakonferenz in Glasgow droht der globale Süden den Versprechungen der Industrieländer zur Klimafinanzierung keinen Glauben mehr zu schenken. Diese Vertrauenslücke muss rasch geschlossen werden, fordert Susi Dennison vom European Council on Foreign Relations. Sie zeigt Wege auf, wie sich die EU sinnvoll in die Debatte einbringen könnte und erläutert das Potenzial von grünen Technologien.
Von Redaktion Table
Beim Umweltrat haben die zuständigen Minister:innen und ihre Vertreter:innen zum Jahresabschluss den Fortschritt des Fit for 55-Pakets diskutiert. Ein Knackpunkt beim politischen Meinungsaustausch: Der Klima-Sozialfonds. Einige Mitgliedstaaten befürchten eine massive soziale Schieflage, vor allem im Falle einer Ausweitung des Emissionshandels und drängen daher auf stärkere finanzielle Unterstützung aus Brüssel. Doch woher das Geld hierfür kommen soll ist noch ein offener Streitpunkt.
Von Lukas Knigge
Die Rufe nach stärkerer Regulierung des europäischen Emissionshandels werden lauter. Zu groß ist die Sorge vor endlos steigenden CO2-Preisen durch Marktspekulationen. Allerdings ist weiter unklar, ob die Sorge überhaupt berechtigt ist. Ein erster Schritt für einen faireren CO2-Markt könnte deshalb eine verbesserte Datenlage sein.
Von Lukas Knigge