Berlin/Brandenburg: Start-up Factory „Unite“ startet operativen Betrieb unter dem neuen Namen „Juni“

Die im Exist-Leuchtturmwettbewerb prämierte Start-up Factory „Unite“ firmiert jetzt unter der Marke „Juni“ (Just Unite to Innovate). Das soll den Übergang vom Konzept in den Markt markieren. Ab 2030 will man jeden Tag ein Start-up gründen.

17. Februar 2026
Das Leitungsteam der Start-up Factory: Chairman Thomas Heilmann und die CEOs und Gründer Laura Möller und Christoph Krüger (von li.).
Das Leitungsteam der Start-up Factory: Chairman Thomas Heilmann und die CEOs und Gründer Laura Möller und Christoph Krüger (von links). (JUNI)
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Unter dem neuen Namen „Juni“ (das Akronym steht für: Just Unite to Innovate) ist die berlin-brandenburgische Start-up Factory „Unite“ in die Phase des operativen Betriebs übergegangen. Unite ist eines von zehn Projekten, die im Juli 2025 im Exist-Wettbewerb der Bundesregierung erfolgreich waren.

Wie die Initiative am Montag mitteilte, markiert der Namenswechsel den Schritt von der strategischen Planung zur aktiven Förderung von Deeptech-Start-ups. Vorgesehen sind neue Ausbildungsformate für Entrepreneurship-Talente aus der Wissenschaft, gezielte Matching-Formate für Gründungsteams sowie Accelerator-Programme für Deeptech-Start-ups.

Das ambitionierte Ziel: Ab 2030 soll es jährlich 365 Neugründungen geben, also ein Start-up pro Tag. 60 Prozent der Unternehmen sollen nach der ersten Finanzierungsrunde einen Marktwert von mehr als zehn Millionen Euro erreichen. So könnte „Juni“ jährlich rund 3.500 Arbeitsplätze schaffen und 500 Millionen Euro Investitionskapital für die Region mobilisieren.

Die Start-up Factory wird von einem Konsortium aus 38 Wissenschaftseinrichtungen und 13 Industriepartnern getragen. Nach eigenen Angaben mobilisiert sie ein Gesamtvolumen von mehr als 25 Millionen Euro. 15 Millionen davon sind privates Investment und zehn Millionen sind Bundesförderung. Chairman ist der frühere Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann, CEOs sind Laura Möller und Christoph Krüger. Der Fokus der Factory liegt auf KI, Healthtech und Greentech. Anne Brüning

Letzte Aktualisierung: 27. März 2026