Die Kursänderungen der USA bei Artemis setzen Europas Mondpläne unter Druck. Esa-GD Aschbacher fordert nun mehr Tempo und politische Entschlossenheit für eigene bemannte Fähigkeiten – Kooperation ja, aber nicht um den Preis strategischer Abhängigkeit.
Von Nicola Kuhrt
Seit Jahrzehnten kooperieren beide Partner, doch die Beziehungen haben sich spürbar verschlechtert. Abwarten und abschotten ist keine Lösung, vielmehr braucht es eine klare Raumfahrtpolitik Europas, argumentiert Lea Thome vom European Space Policy Institute.
Von Lea Thome
Martin Keller attestiert der Helmholtz-Gemeinschaft Forschung auf Top-Niveau – doch der Weg in die Anwendung sei oft zu langsam und zu wenig risikobereit. Mit „Aufbruch 26“ will der neue Präsident genau hier ansetzen. Im Interview skizziert er auch, welche Rolle das DLR dabei künftig spielen könnte.
Von Nicola Kuhrt
Außenposten im erdnahen Raum sollen künftig privat betrieben werden. Mehrere Unternehmen entwickeln entsprechende Module und Geschäftsmodelle. Vast aus Kalifornien hofft, zuerst eine autonome Station in eine Umlaufbahn zu bringen.
Von Patrick Klapetz
Entscheidend sei die Datenintegration, betont Paul Lynch. Bei KI-Anwendungen müssen gemeinsame Standards gewährleistet sein.
Von Torsten Kriening
Das Verteidigungsministerium will künftig stärker auf europäische Startkapazitäten setzen, erklärt es auf eine Anfrage von Ayşe Asar (Die Grüne). Sie kritisiert, dass konkrete Vorgaben ausbleiben. Es fehlten verbindliche Kriterien für mehr strategische Autonomie.
Von Nicola Kuhrt
Die Branche wächst und benötigt Fachleute. Um Kontakte aufzubauen, sind Fachmessen wie die ILA hilfreich. Auch Trainee- und Mentoringprogramme können beitragen, Studienabsolventen den Einstieg zu erleichtern.
Von Ralf Nestler
Der geplante Zusammenschluss der Raumfahrtsparten von Airbus, Thales und Leonardo wird in der Community stark diskutiert. Nun äußert sich die deutsche Regierung. Die Folgen für das Raumfahrt-Ökosystem könnten beträchtlich sein.
Von Ralf Nestler
Der BDLI mahnt einen Aufwuchs auf 500 Millionen Euro pro Jahr an – perspektivisch eine Milliarde. Ohne ausreichende nationale Vorentwicklung könnten deutsche Unternehmen europäische Ausschreibungen nicht vollständig ausschöpfen. Aus der Politik kommt Zustimmung.
Von Ralf Nestler