Gasfluss über die Ukraine stockt – Norwegen springt ein

Der Krieg in der Ukraine lässt den Fluss von Gas in Richtung Europa und Deutschland stocken. Man liefere zwar weiterhin Gas über die Ukraine in Richtung Westen, allerdings weniger als zuletzt, teilte der russische Gazprom-Konzern am Mittwoch mit. Der ukrainische Netzbetreiber GTSOU hatte zuvor angekündigt, er könne eine Verdichterstation wegen des Konflikts in der Region Luhansk nicht mehr betreiben. Daher werde der Gasfluss über diese Route eingestellt. Laut Bundesnetzagentur kommt so gut ein Viertel weniger Gas als am Dienstag in Süddeutschland an. Norwegen und die Niederlande glichen dies aber mit höheren Lieferungen aus. Nennenswerte Preissteigerungen seien an den Großhandelsmärkten aktuell nicht zu beobachten.

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