Climate.Table

Analyse

27. Konferenz der Vereinten Nationen zum Klimawandel, COP 27. Staatssekretaerin Jennifer Lee Morgan mit dem Umweltminis

Zweite COP-Woche: Die Knackpunkte

In Sharm el-Sheikh beginnt Verhandlungswoche Nummer 2 - und damit die entscheidende Runde: Die Ministerinnen und Minister reisen an und die Verhandlungen spitzen sich zu, werden konfrontativer. Im Zentrum der Diskussionen steht das Geld.

Von Lukas Knigge

"Verhandler sind nicht mit dem letzten Stand der Wissenschaft vertraut"

Johan Rockström, Co-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), berät seit Jahren die COP-Delegierten zu wissenschaftlichen Fragen. Sein Fazit: Viele verstehen nicht, wie dringend es ist zu handeln. Er sieht "Elemente der Frustration". Aufgeben kommt für ihn aber nicht infrage.

Von Bernhard Pötter

EU auf der COP: Mittelfeld statt Spitze

Ab Montag mischen die EU-Umweltminister und der Klimakommissar Frans Timmermans auf der Klimakonferenz mit. Sie brüsten sich mit ehrgeizigen Brüsseler Plänen, haben aber nicht nur gute Nachrichten im Gepäck. Der Druck auf Timmermans und sein Team ist groß.

Von Lukas Knigge

Raul Estrada ARG Hiroshi Oki and Al Gore Vice President of The United States ON December 9 1997 AT The Kyoto International Conference Hall during The COP3 CLIMATE negotiations PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY AYFA015920

12 Gründe, warum Biden in der Klimapolitik wenig Macht hat

US-Präsident Joe Biden hat bei der Konferenz in Sharm el Sheikh verkündet, die USA würden "ihre Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel stärken". Doch das Land mit den größten historischen CO2-Emissionen schöpft sein Potenzial als größte Wirtschaftskraft und globale Supermacht beim Klima nicht aus. Dafür gibt es viele Gründe.

Von Bernhard Pötter

Ein Anführer, der nicht führt

US-Präsident Joe Biden hatte gestern seinen Auftritt auf der COP27. Er referierte seine Erfolge und reklamierte für die USA die Führungsrolle beim Klimaschutz. Aber davon ist nicht viel zu sehen.

Von Bernhard Pötter

"Der globale Kohle-Ausstieg kommt auf jeden Fall"

Am Ende der ersten Woche ging es auf der COP27 um Dekarbonisierung. Im Interview mit Bernhard Pötter erklären die zwei Experten, wie und wann der unvermeidliche Kohleausstieg gelingt – und welche Details ihn an manchen Orten verzögern. Eine Langfassung des Interviews finden Sie hier.

Von Bernhard Pötter

"Wenn die Weichen richtig stehen, kann der Kohle-Ausstieg schnell gehen"

Die Ökonomen Michael Jakob und Jan Steckel haben die "politische Ökonomie der Kohle" studiert. Ihr Fazit: Jedes Land braucht seinen eigenen Weg zum Kohle-Ausstieg, aber er wird kommen. Liberalisierte Märkte fördern billige Alternativen, politischer Filz hemmt sie - und zwar in Demokratien und Autokratien gleichermaßen. Und um Umweltschutz geht es nur selten.

Von Bernhard Pötter

2022-07-14 11:13:03 ROTTERDAM - A ship with LNG at the LNG terminal seen from the Piet Hein, former pleasure boat of Que

Globaler Gasrausch bedroht Pariser Abkommen

In der Energiekrise wird der Fossilen-Ausstieg vernachlässigt, warnt der "Climate Action Tracker". Allein die Nachfrage nach Erdgas werde zehn Prozent des CO2-Budgets bis 2050 aufbrauchen. Zudem planen 96 Prozent der Öl- und Gasunternehmen neue fossile Projekte.

Von Bernhard Pötter

July 12, 2013, BEIJING, CHINA: A Chinese man cycles past massive water cooling towers at one of Beijing s main coal-fire

China vor Emissionspeak – doch mehr Anstrengungen nötig

Chinas CO2-Emissionen sinken seit einem Jahr. Ist der Höchststand bald erreicht? Derzeit drosseln Pandemie und Immobilienkrise das Wirtschaftswachstum, Provinzen fehlt Geld für Konjunkturprogramme und CO2-intensive Industrien verkünden neue Klimapläne. Nur mit einem schnellen Peak der Emissionen bleiben die Pariser Klimaziele möglich.

Von Nico Beckert