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Analyse

EU-Agrarpolitik: So wird sie klimagerecht

Auf der Grünen Woche wird auch über mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft debattiert. Doch die Emissionen des Sektors zu senken, ist schwer. Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU bleibt hinter den Notwendigkeiten zurück. Fachleute sagen, was sich ändern müsste.

Von Alexandra Endres

Anteil von Erneuerbaren Energien

Bioenergie: Zukunft voller Fragezeichen

Rund um die Grüne Woche nimmt der Konflikt um Biokraftstoffe in Deutschland an Fahrt auf. Landwirtschafts- und Industrieverbände sehen E-Fuels als wichtigen Bestandteil der Verkehrswende. Umwelt-NGOs kritisieren ihren Einsatz hingegen. Ein Überblick über die Debatten um Bioenergie. Bleiben Sie in der Nische?

Von

Nana Brink, Thomas Wiegold (1)

Japan: G7-Vorsitz ohne Klima-Fokus

Der Klimaschutz ist für die japanische Regierung während ihres G7-Vorsitzes keine Priorität. Premier Kishida spricht lieber über nationale Sicherheit, neue Technologien und Atomkraft. Für die Dekarbonisierung setzt das Land auf Atomstrom und Billionen-Investitionen.

Von Redaktion Table

Australien: Regierung hält an umstrittenem CO₂-Mechanismus fest

Die australische Bundesregierung verteidigt in einem neuen Bericht einen zentralen Punkt ihres Klimaschutzprogramms. Kritiker werfen ihr aber weiterhin vor, der CO₂-Ausgleichsmechanismus bringe kaum Klimaschutz und verschleiere Emissionen. Die Rolle der freiwilligen CO₂-Zertifikate bleibt umstritten.

Von

Vermögen von Staatsfonds

COP in Dubai: Spagat zwischen Fossilen und Erneuerbaren

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird die UN-Klimakonferenz im Dezember vom Chef eines Öl- und Gaskonzerns geleitet. Die Vereinigten Arabischen Emirate präsentieren sich für die Konferenz in Dubai modern, effizient und ehrgeizig. Aber ihre Klima-Bilanz ist bislang dürftig.

Von Bernhard Pötter

The worlds largest direct air capture and storage plant that permanently removes CO from the air has opened in Iceland. Run by Swiss company Climeworks, Orca sucks carbon dioxide directly from the air and buries it as rocks deep underground, using technology from Climeworks Icelandic partner Carbfix. Orca has the capacity to remove 4,000 tonnes of carbon dioxide from the atmosphere this way each year. The number equates roughly the emissions from 870 cars or 9,281 consumed barrels of oil, according to the United States Environmental Protection Agency greenhouse gas calculator. The Orca plant is located in Hellisheidi, Iceland, adjacent to Icelandic energy company ON Power s geothermal power plant, and is entirely run on this rene PUBLICATIONxNOTxINxUKxFRA Copyright: xx 50626631

CDR: Große Hoffnung, wenig Plan

Für die Klimaziele von Paris muss CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden. Doch viele Verfahren beim Carbon Dioxide Removal (CDR) sind noch ganz am Anfang. Wissenschaftler fordern jetzt: Die Politik muss dringend einen Plan für die Förderung der negativen Emissionen entwickeln.

Von Alexandra Endres

richard klein

"Lützerath liefert den Klimabremsern Munition"

Die Bilder von der Räumung des Dorfes Lützerath beschädigen das Image Deutschlands in den internationalen Klimaverhandlungen, sagt der Experte Richard Klein. Andere Länder können nun auf weniger Tempo beim Umbau pochen und die Unterdrückung der Zivilgesellschaft rechtfertigen.

Von Bernhard Pötter

Pakistan: Wiederaufbau als Praxistest für "Loss and Damage"

Mehr Geld als erwartet hat die Genfer Geberkonferenz für den Wiederaufbau von Pakistan nach den Überschwemmungen versprochen. Die Pläne von Regierung und Geberländern sehen sowohl einen Wiederaufbau der Infrastruktur als auch politische Reformen wie eine bessere Regierungsführung vor. Das Projekt gilt als Testfall für die Regulierung von Klimaschäden.

Von Goswami Urmi

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Davos: die Klima-Agenda der Super-Reichen

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos treffen sich wieder die Führungsspitzen von Politik und Wirtschaft. Auf dem Programm stehen globale Krisen und mögliche Lösungen. In der Klimakrise werden immer häufiger Milliardäre zu wichtigen Akteuren – teils offen, teils diskret, manchmal auch zum eigenen Vorteil. Wir stellen die wichtigsten Geldgeber vor.

Von Bernhard Pötter

Schweiz: Umweltminister für Klima und gegen eigene Überzeugung

In der Schweiz ist Albert Rösti von der rechtskonservativen Volkspartei SVP vom Parlament zum neuen Umwelt- und Klimaminister gewählt worden. Er übernimmt den Posten an einem entscheidenden Moment, in dem das Land mit seinem Klimaziel ringt. Rösti muss nun gegen seine Überzeugung und eigene Partei den Klimakurs der Regierung verteidigen.

Von Redaktion Table