Alle Artikel

China.Table

Armutsreduktion in China: Was kommt als Nächstes?

Präsident Xi Jinping will die Armut weiter bekämpfen. Dazu sollen auf der einen Seite Marktreformen helfen. Ebenso wichtig ist ein gleichberechtiger Zugang zu Bildung. Insgesamt gilt das Ziel des allgemeinen Wohlstands inzwischen als greifbar nahe.

Von Redaktion Table

Verkalkter Stromsektor als Hürde für den Klima-Umbau

Chinas Stromsektor steht seit vergangenem Jahr verstärkt im Fokus. Zum einen startete die Volksrepublik im Sommer den Emissionshandel, der bislang nur den Stromsektor umfasst. Zugleich wurde das Land von einer heftigen Stromkrise heimgesucht. Viele der Ursachen liegen in der veralteten Struktur des Sektors. Diese hemmen auch die geplante Energiewende.

Von Christiane Kuehl

Am teuren Ende der Wertschöpfungskette

China ist tief in die globalen Wertschöpfungsketten eingebunden. Die Art der Integration der Volksrepublik hat sich jedoch im Laufe der Zeit erheblich verändert: China hat seinen Wertschöpfungsbeitrag zum Export in Drittländer stetig erhöht, während die Abhängigkeit von ausländischer Wertschöpfung bei unmittelbaren Warenimporten allmählich abnimmt. Die Führung in Peking ist bestrebt, diesen Kurs beizubehalten und durch internationalen Handel eine größere globale Hebelwirkung zu erzielen.

Von Finn Mayer-Kuckuk

20. Parteitag: Hinter Xi Jinping wird es Veränderungen geben

Der 20. Parteitag im Herbst 2022 wird größere personelle Veränderungen in Chinas politischem System mit sich bringen. Xi wird eine dritte Amtszeit erhalten. Gleichzeitig ist ein Generationswechsel im Gange, da etwa die Hälfte des Zentralkomitees die Altersgrenze überschreitet. Bis dieser politische Übergang abgeschlossen ist, sind keine politischen Überraschungen zu erwarten. Achten Sie aber auf die Themen, die in der Rede des Präsidenten nach dem Parteitag angesprochen werden.

Von Redaktion Table

Sicherung der Lieferketten bleibt 2022 schwierig

Das Supply-Chain Management wird auch 2022 schwere Zeiten erleben. Angesichts der Olympischen Winterspiele und des Parteikongresses wird die chinesische Regierung nicht von ihrer Null-Covid-Strategie abrücken, sondern weiter die Schließung von Produktionsstätten und Lieferverzögerungen riskieren. Darüber hinaus bringen geopolitische Spannungen Unternehmen zunehmend in die Zwickmühle, einerseits die europäische und amerikanische Gesetze einzuhalten und andererseits den Zorn der chinesischen Regierung zu vermeiden.

Von Finn Mayer-Kuckuk