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China.Table

China spricht wieder mit US-Militär  

Zwischen hochrangigen amerikanischen und chinesischen Militär-Vertretern herrschte zuletzt Funkstille. Doch auf seinem Verteidigungsforum Xiangshan geht Peking auf Washington zu. Das Tauwetter in den Beziehungen hält an.

Von Jörn Petring

Volkszeitung Li Keqiang

Bürger bekunden ihre Trauer um Li Keqiang

Er stand für einen anderen Weg, den China auch hätte beschreiten können: Die Regierung unterdrückt Trauerbekundungen für Li Keqiang; der Sicherheitsapparat ist in Alarmbereitschaft. In Lis Heimat Anhui stehen die Bürger jedoch Schlange, um Kränze abzulegen.

Von

IW-Oekonom-Juergen_Matthes

„Trotz China-Debatte wird dort mehr investiert"

Die deutschen Direktinvestitionen in China befinden sich fast auf einem Allzeit-Hoch. Dass daraus nicht automatisch Rückschlüsse auf die generelle Abhängigkeit Deutschlands geschlossen werden dürfe, erklärt Ökonom Jürgen Matthes im Interview mit Amelie Richter. Die Abhängigkeits-Debatte müsse aber auf jeden Fall geführt werden, betont Matthes. Dafür wäre seiner Meinung nach auch wichtig, dass die Bundesbank transparenter mit Wirtschaftszahlen umgeht.

Von Redaktion Table

Chinas Ex-Ministerpraesident Li Keqiang im Alter von 68 Jahren gestorben. ARCHIVFOTO Premierminister Li KEQIANG China Gemeinsame Presseunterrichtung des chinesischen Premierminister und der Bundeskanzlerin im Rahmen der 3. Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen im Bundeskanzleramt in Berlin, Deutschland am 10.10.2014. *** Chinas ex Premier Li Keqiang died at age 68 ARCHIVE PHOTO Premier Li KEQIANG China Joint press briefing by Chinese Premier and German Chancellor at the 3 German Chinese Government Consultations at the Federal Chancellery in Berlin, Germany on 10 10 2014.

„Mehr Professor als Politiker“

Nachruf auf Li Keqiang: Er war mehr Jurist und Ökonom als Machtpolitiker – und wurde von Xi Jinping an den Rand gedrängt. Weggefährten bedauern das vergeudete Potenzial.

Von

Der ehemalige chinesische Ministerpräsident Li Keqiang stirbt im Alter von 68 Jahren (R)

Li gegen Xi

Li Keqiang galt bei Amtsantritt als wirtschaftlicher Reformer. Doch schnell wurde klar, dass Xi andere Vorstellungen hatte. Er drängte den aus der kommunistischen Jugendliga aufgestiegenen Premier zunehmend ins Abseits und fällte alle wichtigen Entscheidungen selbst. Li ließ nur durch gelegentliche Spitzen durchblicken, dass er die Dinge anders sah.

Von Christiane Kuehl