Wie Adidas statt „Made in China“ auf „Styled by China“ setzt

17. Januar 2026

Adidas hat seine China-Strategie erfolgreich umgestellt und setzt zunehmend auf lokale Kreativität. Lokale Designer erhalten mehr Freiräume, um traditionelle chinesische Ästhetik mit sportlicher Streetwear zu verbinden - etwa in der „Tang-Suit“-Kollektion mit Pankou-Knoten und typischer Wattierung. Damit trifft die Marke den Geschmack von jüngeren Konsumenten und steigern die emotionale Bindung. So konnte Adidas in China im zweiten Quartal 2025 ein Umsatzwachsum von 13 Prozent verzeichnen. Rund die Hälfte der in China verkauften Produkte sind inzwischen lokal designt und entwickelt.

Der Erfolg ist jedoch kein Selbstläufer: Das Unternehmen hat lange experimentiert und erst durch kontinuierlichen Dialog mit Kunden ein Gespür für den neo-chinesischen Stil entwickelt. Auf diesem Ansatz aufbauend wird das Sortiment kontinuierlich erweitert, zuletzt um die „Tang“-Haustierkollektion. Wie genau Adidas es geschafft hat, die traditionelle chinesische Ästhetik in eine global anschlussfähige Sportmarke zu übersetzen und welche kreativen Ideen noch folgen sollen, lesen Sie im China.Table. Fabian Peltsch

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Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2026