Reiches Reise: Neue Gesprächsebenen für alte Probleme

30. Mai 2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kehrt ohne neue Abkommen, aber mit neu wiederbelebten Gesprächskanälen aus China zurück. Die chinesische Regierung habe zugesagt, Anliegen deutscher Unternehmen schneller zu prüfen und zu bearbeiten, was Reiche als wichtiges Signal für eine vertrauensvolle und stabile wirtschaftliche Zusammenarbeit werte. Gleichzeitig betonte sie, dass die Beziehungen zwar konstruktiv bleiben sollten, aber auch Raum für kritische Themen wie etwa Lieferkettenprobleme und unfaire Wettbewerbsbedingungen bieten müssten.

Während mehrere EU-Staaten gegenüber Peking auf Konfrontation setzen, hält Berlin an einem Balancekurs fest: Deutschland müsste sich gegen unfaire Praktikten schützen, zugleich aber als Exportnation wirtschaftlich offen bleiben. Warum Reiche diesen Kurs für notwendig hält und weshalb China für Deutschland zugleich Risiko, Absatzmarkt und Technologiestandort bleibt, lesen Sie im China.Table. Jörn Petring

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Letzte Aktualisierung: 30. Mai 2026