Klimaschutz: Wie Telekom und Co. ihre Scope-3-Emissionen senken wollen

07. März 2026

Die vier großen Telekommunikationsunternehmen in Deutschland wollen ihre schwer beeinflussbaren Scope-3-Emissionen, also solchen aus Lieferketten und der Nutzung ihrer Produkte, vor allem durch Kreislaufwirtschaft, nachhaltigen Einkauf sowie Wiederverwendung und Aufbereitung von Geräten senken. Telekom und Vodafone setzen dabei stärker auf strukturelle Veränderungen im Geschäft und haben ihre direkten Emissionen bereits um über 90 Prozent reduziert. Telefónica und besonders 1&1 arbeiten stärker mit Kompensation und liegen bei der Reduktion hinter den Wettbewerbern.

Langfristig streben zumindest Telefónica, Telekom und Vodafone bis 2040 Klimaneutralität auch bei Scope-3-Emissionen an. Wichtige Maßnahmen sind Recyclingprogramme, wiederaufbereitete Smartphones, mehr recyceltes Material und Initiativen mit Lieferanten zur Dekarbonisierung. Neben ökologischen Vorteilen erwarten die Unternehmen auch wirtschaftliche Effekte, etwa geringere Materialkosten, wobei der Erfolg teilweise von externen Faktoren wie der Energiewende abhängt. Mehr dazu lesen Sie im ESG.Table. Nicolas Heronymus

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Letzte Aktualisierung: 07. März 2026