Table.Briefings

Analyse

Die Shopping-Tour der Staatsbetriebe ist vorbei

Die weltweiten Direktinvestitionen aus der Volksrepublik sind im vergangenen Jahr nur minimal gestiegen, wie ein Team von Forscher:innen des Thinktanks Merics und der Rhodium Group in einer neuen Studie berichtet. Die FDI in Europa sind weit von den bereits gesehenen Spitzenwerten entfernt. Neue EU-Regeln könnten die Investitionsbereitschaft weiter schmälern.

Von Amelie Richter

Macron und die lange Aufgabenliste der Ratspräsidentschaft

Vom Ukraine-Krieg über die globale Mindeststeuer bis hin zur EU-Reform: Auf die französische Ratspräsidentschaft kommt nach der Wiederwahl von Präsident Emmanuel Macron noch einiges zu. Die europäische Agenda ist prall gefüllt – allerdings ist unklar, ob Macron bis Ende Juni wie gewohnt „durchregieren“ kann, denn die Parlamentswahl im eigenen Land wird ihm viel Aufmerksamkeit abverlangen.

Von Eric Bonse

Pharma: Der Druck wächst nachhaltig

Die Anforderungen an Unternehmen zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken nehmen zu. Auch in der Pharmaindustrie wächst der Druck. Auf den ersten Blick braucht sich die stark regulierte Branche keine allzu großen Sorgen im sogenannten ESG-Bereich zu machen. Doch vor allem bei den sozialen Kriterien drohen Kontroversen.

Von Eugenie Ankowitsch

Wie Chinesen ihr Studium in Deutschland empfinden

Chinesische Studierende in Deutschland tun sich meist schwer, sich im deutschen Alltag zurechtzufinden. Größere Eigenverantwortung und Sprachbarrieren bilden Hindernisse auf dem Weg zu einer bessern Integration. Dennoch ziehen viele von ihnen ein positives Fazit ihres Aufenthaltes, wenn sie nach China zurückkehren.

Von Frank Sieren

Peking Corona Massentests

Omikron-Welle rollt: Peking fürchtet „düstere Zeiten“

Massentests, Hamsterkäufe, erste Wohnblocks abgeriegelt. Es scheint, als habe die Virusvariante Omikron die chinesische Hauptstadt erreicht. Selbst die Behörden warnen vor „düsteren Zeiten“ für Chinas Kapitale. Die Lage droht, außer Kontrolle zu geraten – und damit auch eine Gefahr für Präsident Xi Jinping zu werden.

Von Michael Radunski

Null-Covid Strategie Shanghai - Kosten

Null-Covid belastet Binnenhandel und Logistik

Experten versuchen, die ökonomischen Kosten des Lockdowns in China vorauszusagen. Betroffene Kommunen tragen hohe Kosten und leiden unter Produktionseinbrüchen. Auch für die Logistiker ist Null-Covid ein Albtraum. Und die Probleme im Transportsektor verschärfen die Lage.

Von Christiane Kuehl

Macrons Wahlsieg: Triumph und Warnsignal

Der Amtsinhaber hat die Stichwahl überraschend klar gewonnen. In EU und Nato macht sich große Erleichterung über die Niederlage der Rechtsextremen Marine Le Pen breit. Doch wie groß der Handlungsspielraum des französischen Präsidenten sein wird, entscheidet sich erst im Juni.

Von

CAI: Abkommen bleibt trotz Chinas Entgegenkommen auf Eis

Nach Jahrzehnten des guten Zuredens hat Peking zwei internationale Abkommen gegen Zwangsarbeit anerkannt. Der Zeitpunkt ist Absicht: Im Mai steht der Besuch von UN-Vertretern in der Problemregion Xinjiang an. Die EU-Kommission zeigt sich mit Blick auf das Investitionsabkommen allerdings unbeeindruckt.

Von Amelie Richter

"Auch für die Partei ist die Medienzensur ein Problem"

In ihrem Bestseller "Die lautlose Eroberung" beschäftigt sich Mareike Ohlberg auch mit der chinesischen Medienpolitik, die – wie im Ukraine-Krieg sichtbar – nach wie vor sehr einseitige Narrative verbreitet. Im Interview mit China.Table erklärt die Sinologin, wie gebildete Chinesen trotzdem an Nachrichten aus dem Ausland kommen und unter welchen Umständen Peking seine strikte Medienzensur abschaffen könnte. Das Gespräch führte Fabian Peltsch.

Von Fabian Peltsch

Zwangsarbeits-Abkommen soll gut Wetter bei der EU machen

Nach Jahrzehnten des guten Zuredens hat Peking zwei internationale Abkommen gegen Zwangsarbeit anerkannt. Der Zeitpunkt ist Absicht: Im Mai steht der Besuch von UN-Vertretern in Xinjiang an. Und auch die EU-China-Beziehungen könnten etwas Aufwind gebrauchen. Die EU zeigt sich allerdings unbeeindruckt. Denn Verbesserungen für die Arbeiter vor Ort erwartet sie nicht.

Von Amelie Richter