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Wissenschaftskooperation

Research Security: Strukturen in der Diskussion

In den Niederlanden plant man, Nicht-EU-Wissenschaftler zu überprüfen, bevor diese ins Land kommen. Bei einer Diskussion in der niederländischen Botschaft forderte die deutsche Forschungsministerin gestern auch deutsche Wissenschaftler auf, im Umgang mit China wachsamer zu sein. Experten mahnen: Die deutschen Hochschulleitungen nehmen das Thema nicht ernst genug.

Von Markus Weisskopf

Trotz Ampel-Strategie: China-Kompetenz schwindet weiter

Die Politik hat explizit mehr China-Kompetenz versprochen. Doch es werden nicht etwa mehr entsprechende Programme geschaffen — sondern den bestehenden werden Gelder und Personalien gekappt. Und auch einst engagierte Privatstiftungen haben ihre Programme eingestellt.

Von Felix Lee

Wissenschafts-Akademie verpflichtet sich zur „Liebe für die Partei“

Erzwungener Patriotismus: Forscher der chinesischen Akademie der Wissenschaften müssen sich künftig in einem neuen Verhaltenskodex zur Parteitreue verpflichten. Deutsche Forschungseinrichtungen und der DAAD behalten die Zusammenarbeit vorerst bei. Sie sehen in dem Kodex eine explizite Ausformulierung von Vorgaben, die zuvor ohnehin schon galten.

Von Redaktion Table

Bettina Stark-Watzinger

Stark-Watzinger fordert mehr Wachsamkeit von der Wissenschaft

Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat Sorge vor einem Abfluss deutscher Forschung an das chinesische Militär. Jetzt fordert sie deutsche Universitäten dazu auf, alle existierenden Wissenschaftskooperationen auf den Prüfstand zu stellen. Dort sagt man, es fehle schlicht das Geld, um die Zusammenarbeit sicherer zu machen.

Von Tim Gabel

Dr. Niels Peter Thomas

„Ohne China würden wir auf Erkenntnisse verzichten“

Niels Peter Thomas, China-Chef von Springer Nature, einem der führenden Wissenschaftsverlage der Welt, spricht mit Frank Sieren über die Risiken und Chancen wissenschaftlicher Kooperation Deutschlands mit China. Thomas spricht sich für Offenheit bei der gemeinsamen Forschung aus.

Von Frank Sieren

Günter Schubert

Pauschalkritik hilft nicht weiter

Die sozialwissenschaftliche Chinaforschung muss über ihre methodische Arbeit und den sozialen Kontext, in den sie in China geworfen ist, kritisch reflektieren. Doch mit der pauschalen Unterstellung, sie habe keine Handlungsautonomie mehr und unterwerfe sich Peking, erweisen Kritiker der Zunft einen Bärendienst. Sie bedienen Ängste, die in der Öffentlichkeit bereits weit verbreitet sind.

Von Experts Table.Briefings