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Union Investment

Aktivisten protestieren gegen Volkswagens Engagement in der chinesischen Region Xinjiang

VW-Audit in Xinjiang möglich

Das Engagement des Volkswagen-Konzerns in Xinjiang wirft so viele Fragen auf, dass Großanleger skeptisch werden. Die Fondsgesellschaft Deka hat Volkswagen-Titel inzwischen als „nicht mehr investierbar“ aus ihrem Nachhaltigkeitsprogramm genommen. Wie Table.Media erfahren hat, gehen Investoren von einer baldigen Untersuchung des Werks durch eine unabhängige Prüfungsgesellschaft aus.

Von Marcel Grzanna

vl: Oliver BLUME (VW Vorstand, Markengruppe öSport und Luxury˜, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG) und Gunnar KILIAN (VW Vorstand, Geschaeftsbereich öPersonal˜) Volkswagen AG - Hauptversammlung im CityCube in Berlin, Deutschland am 14.05.2019. *** vl Oliver BLUME VW Board of Management, brand group öSport and Luxury˜, Chairman of the Board of Management of Dr Ing h c F Porsche AG and Gunnar KILIAN VW Board of Management, business division öPersonal˜ Volkswagen AG Annual General Meeting at CityCube in Berlin, Germany on 14 05 2019

Wegen Xinjiang und BYD: Dicke Luft bei VW-Hauptversammlung

Der Vorstand von Volkswagen wird am Mittwoch sein China-Geschäft vor den Aktionären rechtfertigen müssen: Verlust der Marktführerschaft, Rückstand im Elektrosegment und vor allem viele offene Frage zu chinesischen Menschenrechtsverbrechen in Xinjiang.

Von Marcel Grzanna

201002 -- URUMQI, Oct. 2, 2020 -- Aerial photo taken on Sept. 30, 2020 shows a view of the Urumqi Economic and Technological Development Zone in Toutunhe District of Urumqi in northwest China s Xinjiang Uygur Autonomous Region.  CHINA-XINJIANG-URUMQI-NIGHT VIEWS CN HuxHuhu PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Xinjiang wird für deutsche Autobauer zur Belastung am Kapitalmarkt

Nach der Deka könnte auch die Fondsgesellschaft Union Investment Wertpapiere von Volkswagen aus ihrem Nachhaltigkeitssegment werfen. Bei der Hauptversammlung im Mai muss der Volkswagen-Vorstand in jedem Fall Stellung zu Zwangsarbeit-Vorwürfen in seinen Lieferketten in Xinjiang beziehen. Ein Repräsentant der Uiguren wird persönlich ans Rednerpult treten.

Von Marcel Grzanna