Mit dem Startchancen-Programm wollen Bund und Länder die Autonomie von Schulen erhöhen. Auch Schulsozialarbeiter sowie Berufsgruppen wie Logopäden oder Kinder- und Jugendpsychologen sollen verstärkt an den Schulen zum Einsatz kommen. Einblicke in zwei Schulen in herausfordernder Lage zeigen: Es wird höchste Zeit, der Handlungsdruck ist groß.
Von Holger Schleper
Die Akteure der Zivilgesellschaft sind froh, dass die Kuh des Programms für Startchancen nach zwei Jahren vom Eis ist. Sie bemängeln das geringe Gesamtbudget von zwei Milliarden Euro pro Jahr. Und finden interessante Details.
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Routiniert nehmen BMBF und KMK die alarmierenden Ergebnisse der Grundschulstudie zur Kenntnis. Nach außen zeigen sie Geschlossenheit, während sich ein Kräftemessen hinter verschlossenen Türen ankündigt. Die IGLU-Daten könnten zum Trumpf in den Verhandlungen zwischen Bund und Ländern werden.
Von Niklas Prenzel
Die SPD drängt ihren liberalen Koalitionspartner zu höheren Ausgaben für Bildung. Eine Milliarde Euro für das Startchancen-Programm? „Wir brauchen eher das Doppelte“, sagt Fraktionsvize Sönke Rix im Interview mit Moritz Baumann – und verspricht einen zweiten Digitalpakt.
Von Moritz Baumann
Das Startchancen-Programm ist ambitioniert, Prestigeprojekt der Ampel und noch ohne Konzept. Experten haben für die Friedrich-Ebert-Stiftung konkrete Vorschläge erarbeitet und dabei eine bestechend einfache Lösung für die Verteilung der Mittel gefunden.
Von Anna Parrisius