Der Hafen von Shenzhen erlebt nach einem kleinen Corona-Ausbruch einen doppelten Stau: Drinnen stapeln sich die Waren, draußen liegen Frachter, die aufs Anlegen warten. Die Folgen für die Logistik sind bereits rund um den Globus zu spüren. Industriegüter kommen zu spät in den Zielmärkten an und die Preise steigen. Das Ifo-Institut schlägt derweil eine simple Gegenmaßnahme vor.
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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer behauptet, dass Deutschland mit einem jüngst verabschiedeten Gesetz "als erstes Land weltweit selbststeuernde Fahrzeuge auf die Straße holt." 2022 soll es so weit sein. In China sind die autonom fahrenden Autos, ohne Sicherheitsfahrer und zentrale Steuerung, jedoch schon seit Ende 2020 auf der Straße unterwegs. Und der Abstand zwischen der Entwicklung in Deutschland und in der Volksrepublik wird eher noch größer.
Von Frank Sieren
Das schnelle Wirtschaftswachstum in China ging in vielen Regionen mit Umweltschäden einher. Shenzhen hat mit dem GEP ein alternatives System zum BIP eingeführt, das das Wachstum und Wohlbefinden seiner Bürger anhand ökologischer Faktoren misst. Im Juni werden erstmals Zahlen des neuen Öko-Indikators präsentiert. Mit dem GEP sollen Anreize für mehr nachhaltige Investitionen gesetzt werden.
Von Frank Sieren
Zum ersten Mal können in China autonom fahrende Taxis ganz ohne Fahrer im Alltag benutzt werden. Das chinesische Start-up AutoX darf sie seit kurzem in der südchinesischen Stadt Shenzhen einsetzen, hat aber auch eine Lizenz für die USA. Damit ist AutoX schneller als die Google-Tochter Waymo. Peking fördert die Technologie massiv.
Von Frank Sieren
Pekings Masterplan: Das südchinesische Inselparadies Hainan soll in einen Hightech-Standort mit angeschlossener Freihandelszone verwandelt werden. Steuererleichterungen, Sondergenehmigungen für den Einsatz von Medikamenten und Hightech-Ansiedlungen sollen Investoren locken. Noch ist die Insel aber dünn bevölkert und lebt vom Tourismus. Pleiten und Korruptionsskandale begleiteten die Entwicklung der Region.
Von Frank Sieren