Chinas Direktinvestitionen im Ausland sind 2021 trotz Corona und politischer Spannungen stabil gewachsen. Allerdings haben sich die Ziele verändert: China kauft nicht mehr vorhandene Firmen auf, sondern setzt auf den Bau eigener, neuer Standorte. Zudem stoßen politisch weniger sensible Sektoren wie Konsumgüter, Unterhaltung und Dienstleistungen bei chinesischen Investoren auf anhaltendes Interesse.
Von Frank Sieren
Bis auf Weiteres wird Peking den jüngst gestiegenen russischen Einfluss in Kasachstan nicht herausfordern. Denn die Ziele beider Großmächte in Zentralasien überschneiden sich. Beide Nachbarländer Kasachstans wollen vor allem Stabilität und Wachstum in der labilen Region. Beide wollen keine Volksaufstände – und vermutlich stehen beide im internen Machtkampf auf der Seite von Nursultan Nasarbajew, dem Führer der Nation auf Lebenszeit.
Von Frank Sieren
Mitte 2022 will die Europäische Union die ersten Projekte ihrer Infrastruktur-Initiative Global Gateway angehen. Doch bei Europas Gegenstück zur chinesischen Seidenstraße sind noch viele Details offen. Die deutsche Wirtschaft blickt dennoch zuversichtlich auf das Vorhaben.
Von Amelie Richter
Dieses Jahr wird für die Beziehungen zwischen Brüssel und Peking von besonderer Bedeutung bleiben: Angefangen mit dem politischen Übereinkommen zu CAI — bis zur aktuellen Handelsblockade Litauens. Ein Jahresrückblick auf das diplomatisch heikle 2021.
Von Amelie Richter
China wird bei digitalen Infrastrukturen und Produkten immer stärker. So will die Volksrepublik etwa bei Datenzentren, Unterseekabeln und Kommunikationssatelliten aufholen. In einem neuen Buch widmet sich Jonathan Hillman der digitalen Seidenstraße. Doch leider hat das Buch ein paar Schwächen.
Von Nico Beckert
Mehrfach haben die Verantwortlichen die Präsentation der Infrastruktur-Initiative verschoben. Hinter den Kulissen wurden Finanzmittel mobilisiert. Nun legt Brüssel mit 300 Milliarden Euro ein dickes Portemonnaie für „Global Gateway“ auf den Tisch. Vorgesehen sind weltweite Investitionen in die Digitalisierung, grüne Technologien und Verkehrsanbindungen.
Von Amelie Richter
Mehrfach wurde die Präsentation der Infrastruktur-Initiative verschoben. Hinter den Kulissen wurden Finanzmittel mobilisiert. Doch nun legt Brüssel mit 300 Milliarden Euro ein dickes Portemonnaie für "Global Gateway" auf den Tisch. Vorgesehen sind weltweite Investitionen in die Digitalisierung, grüne Technologien und Verkehrsanbindungen.
Von Amelie Richter
Die arabische Halbinsel bietet Unternehmen viel Potenzial für neue Geschäftsbeziehungen. Doch während die Euopäer nur punktuell Geld verdienen, investieren chinesische Unternehmen flächendeckend in alle Sektoren der örtlichen Wirtschaft. Sie bringen die eigene Informationstechnik mit – und damit den Überwachungsstaat und die eigenen Standards.
Von Marcel Grzanna