Die EU-Kommission kommt in Sachen Lieferkettengesetz nicht so recht in die Gänge. So verpasst die Brüsseler Behörde die Oktober-Deadline zur Vorstellung des Gesetzes zur so genannten unternehmerischen Sorgfaltspflicht. Ein Grund: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will ein Einfuhrverbot für Produkte aus Zwangsarbeit über das Lieferkettengesetz durchzusetzen. Das könnte auch einige Importe aus China betreffen.
Von Charlotte Wirth
Die Kommission verpasst die Oktober-Deadline zur Vorstellung des Gesetzes zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht. Als ob es nicht schon genug Streitpunkte gäbe, hat sich nun die Kommissionspräsidentin eingemischt: Von der Leyen will das Gesetz nutzen, um ein Einfuhrverbot für Produkte aus Zwangsarbeit durchzusetzen. Dazu wäre eigentlich ein Handelsinstrument nötig.
Von Charlotte Wirth
Die „Säule der Schande“ erinnert in Hongkong seit Jahren an die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in Peking. Mit Einführung des Nationalen Sicherheitsgesetzes sehen die Unterstützer des Pekinger Regimes endlich ihre Chance gekommen, das Mahnmal aus der Stadt zu verbannen. Der Erschaffer schmiedet bereits neue Pläne für das Kunstwerk.
Von Michael Radunski
Die inhaltliche Arbeit am Kommissionsvorschlag über eine Verordnung für Künstliche Intelligenz hat im Europäischen Parlament noch nicht formell begonnen. Dennoch lässt sich bereits absehen, in welchen Punkten die Kompromissfindung schwierig wird. Wir beleuchten die wichtigsten Streitpunkte.
Von Jasmin Kohl
Als langjähriger Diplomat kennt Kishore Mahbubani die internationale Politik wie kaum ein anderer. Sein asiatischer Blick fordert westliche Denkmuster heraus – vor allem auch mit Blick auf den Konflikt zwischen China und den USA. Im Interview mit dem China.Table plädiert er dafür, die Welt zu sehen, wie sie ist: Amerika verhält sich heuchlerisch, während Xi Jinping im eigenen Land hohe Zustimmung genießt. Mit Mahbubani sprach Michael Radunski.
Von Michael Radunski