Der Völkerrechtler Markus Krajewski von der Universität Erlangen-Nürnberg gehört zu den Kennern des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Er hält eine Beschwerde im Fall von BMW, Mercedes-Benz und VW für berechtigt. Er spricht im Gespräch mit Caspar Dohmen über die Rollen von Unternehmern, Prüfunternehmen und BAFA.
Von Caspar Dohmen
Die Menschenrechtsorganisation ECCHR hat Beschwerden gegen VW, Mercedes-Benz und BMW beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingelegt, wegen möglicher Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten in der chinesischen Region Xinjiang. Table.Media und Report Mainz liegen die drei Beschwerden exklusiv vor.
Von Caspar Dohmen
Von Nicolas Heronymus
Markus Löning war Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, berät inzwischen Unternehmen – und kritisiert im Interview mit Marc Winkelmann, dass die Deutschen zu wenig darauf schauen, welche Chancen das EU-Lieferkettengesetz bietet.
Von Marc Winkelmann
Das Engagement des Volkswagen-Konzerns in Xinjiang wirft so viele Fragen auf, dass Großanleger skeptisch werden. Die Fondsgesellschaft Deka hat Volkswagen-Titel inzwischen als „nicht mehr investierbar“ aus ihrem Nachhaltigkeitsprogramm genommen. Wie Table.Media erfahren hat, gehen Investoren von einer baldigen Untersuchung des Werks durch eine unabhängige Prüfungsgesellschaft aus.
Von Marcel Grzanna