Sollte Olaf Scholz zum Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt werden, käme es zu einem Interessenkonflikt. In der Debatte um eine Aufwertung des Bundes in der digitalen Bildungspolitik stehen der Kanzler und seine Frau auf zwei verschiedenen Seiten der Barrikade. Britta Ernst muss als Präsidentin der Kultusministerkonferenz ganz andere Interessen vertreten als ihr Mann.
Von Robert Schick
Der Modellversuch für Künstliche Intelligenz der KMK entwickelt sich zum Wirtschaftskrimi. Eigentlich waren die Schulbuchverlage bereits raus - aber jetzt dürfen sie überraschend doch KI machen. Derweil warten die deutschen digitalen Bildungsanbieter immer noch auf eine Audienz bei den Bildungsministern. Ihre Geduld sinkt
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Immer mehr Bildungsforscher fordern von den Kultusministern, endlich die Daten der Vergleichsarbeiten „Vera“ für vertiefte Analysen der Corona-Folgen heraus zu geben. Die KMK gründete extra ein Institut, um die Herrschaft über die Daten zu bekommen. Nun macht ein Startup Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ein beinahe unmoralisches Angebot: Lernstand digital - und sofort.
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Viele Kultusministerien der Länder halten die Ergebnisse ihrer Lernstandserhebungen bei Schülern unter Verschluss. Das hilft Ihnen, über vermeintliche Lernlücken reden zu können, ohne die Bürger zu informieren. Die Open Knowledge Foundation veröffentlicht nun Daten – und nennt die Praxis der KMK undemokratisch.
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Mit dem „Aufhol-Paket“ gibt der Bund eine Milliarde Euro, um Lernlücken bei Schülern zu schließen, die während der Pandemie entstanden sind. Doch das Paket entpuppt sich als Finanzspritze für die Länder. Anders als geplant kann Berlin keinen Einfluss auf die Verwendung der Mittel nehmen. In einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe ringen nun Beamte von Bildungsministerin Anja Karliczek darum, dass nicht alles versickert. Was sind ihre Pläne und wie aussichtsreich sind sie?
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