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Fossile Industrien

COP29: EU-Länder bringen 113 fossile Lobbyisten nach Baku

Mehrere EU-Mitgliedsstaaten bringen Vertreter der fossilen Industrie auf ihrem Ticket zur COP29 nach Baku. Dort wurde unter anderem eine Gas-Partnerschaft unterzeichnet. Die EU-Kommission reagierte unterdessen auf die Kritik am Interessenkonflikt.

Von Lukas Bayer

Klimaklagen: Was der Sieg von Shell im Berufungsverfahren bedeutet

Shell hat die Pflicht, seine Emissionen zu reduzieren – aber nicht so sehr, wie es ein früheres Urteil festgelegt hatte: So entschied ein Berufungsgericht in Den Haag. Das dürfte Folgen für ähnliche Verfahren haben. Die klagende Umweltorganisation will weiterkämpfen.

Von Alexandra Endres

Kanada: Wie die Regierung den Öl- und Gassektor dekarbonisieren möchte

Pläne der kanadischen Regierung sehen vor, die fossile Industrie mit einem Emissionshandel zur Dekarbonisierung zu motivieren. Konkret sollen die Emissionen des Sektors bis 2030 um 35 Prozent gegenüber 2019 sinken. Während die Öl- und Gasbranche eine niedrigere Produktion befürchtet, begrüßen Umweltverbände den Entwurf.

Von Lukas Bayer

Gubad Ibadoghlu – ein Regime-Kritiker in Haft

Eigentlich soll Gubad Ibadoghlu im Dezember zur Preisverleihung des Sacharow-Preises nach Straßburg reisen. Doch der aserbaidschanische Ökonom und Regierungskritiker sitzt in Baku im Hausarrest und ist lebensbedrohlich erkrankt. Die COP29 könnte Bewegung in seinen Fall bringen.

Von Redaktion Table

Fossile Energie: Wie die COP-Troika Öl und Gas ausbaut

Die Vereinigten Arabischen Emirate, Aserbaidschan und Brasilien – Gastgeber der COPs von 2023, 2024 und 2025 – wollen die Produktion von Öl und Gas bis 2035 insgesamt um mehr als 30 Prozent steigern, moniert ein neues Gutachten. Hauptschuldige seien aber die Industriestaaten.

Von Bernhard Pötter