Die China-Strategie der EU stammt aus dem Jahr 2019 — seither hat sich das Verhältnis zwischen Brüssel und Peking merklich verschlechtert. Die EU möchte an der dreiteiligen Einschätzung Chinas als Partner, Konkurrent und systemischer Rivale festhalten. Allerdings rückt der mittlere Teil zunehmend in den Fokus der Beziehung. Dazu rät auch eine neue, deutliche Einschätzung des Europäischen Auswärtigen Dienstes.
Von Amelie Richter
Die EU-China-Beziehungen werden nach dem Parteitag eher noch schwieriger werden als bisher — abhängig ist das aber auch von Pekings Position zu Russland. Für Europa hat Chinas Führung vor allem ein Ziel: Eine Annäherung an die USA verhindern. Wie wird Brüssel mit Xis dritter Amtszeit umgehen?
Von Amelie Richter
Anfang November wird Bundeskanzler Olaf Scholz Peking besuchen. Klar ist jetzt schon: Es wird kein Trip, der die Beziehungen zu China umkrempelt. Dafür fehlt ein Schulterschluss zwischen der Bundesregierung und der EU, der auf Xi Eindruck machen könnte.
Von Amelie Richter
Ausländische Unternehmen sehen sich auf dem chinesischen Markt mit einem wiederkehrenden Muster der Öffnung und Abschottung bestimmter Marktsegmente konfrontiert. Während sich alle Märkte im Detail unterschiedlich entwickeln, greift Peking damals wie heute in viele Branchen aktiv ein.
Von Experts Table.Briefings
50 Jahre der diplomatischen Beziehungen sind ins Land gezogen, bis Deutschland in Peking erstmals durch eine Botschafterin vertreten wird. Patricia Flor ist die erste Frau auf dem Posten und zeigt von den ersten Tagen an einen etwas anderen Ansatz für das Amt als ihre Vorgänger: Mehr Präsenz in den sozialen Netzwerken — und damit auch mehr offene Kritik an der chinesischen Führung. Das Gespräch führte Amelie Richter.
Von Redaktion Table