Die Verordnung für Künstliche Intelligenz gehörte zu den Prioritäten der slowenischen Ratspräsidentschaft. Ende November veröffentlichte sie einen ersten Kompromissentwurf. Nun sind die Franzosen dran und haben eigene Vorschläge ausgearbeitet. Unter anderem fordern sie, Nutzer:innen von Hochrisiko-KI-Systemen Informationen über den Mechanismus der Systeme zu geben.
Von Jasmin Kohl
Ob vernetzte Autos oder virtuelle Assistenten – bislang haben häufig einzig die Hersteller Zugriff auf die anfallenden Daten. Die EU-Kommission will dies nun ändern. In vielen Sektoren aber bleibt es Sache der Unternehmen, ob sie Informationen mit anderen teilen. Es sei denn, der Staat fragt an.
Von Till Hoppe
Einer der Hauptgründe für die Marktdominanz der großen Technologieunternehmen ist die Tatsache, dass sie derzeit detaillierter Finanz- und Betriebsinformationen der behördlichen Kontrolle entziehen können. Um dagegenzuwirken, braucht es eine proaktivere Regulierungsagenda sowie eine verbesserte 10-K-Berichterstattung, analysieren Mariana Mazzucato und Ilan Strauss.
Von Redaktion Table
Mit einer grundlegenden Entscheidung zu dem technischen Standard TCF stellt die belgische Datenschutzbehörde das Geschäft mit personalisierter Werbung infrage. Die Entscheidung könnte auch auf die derzeitigen Trilog-Verhandlungen zum Digital Services Act Einfluss nehmen.
Von Redaktion Table
Seit 1985 gilt die Produkthaftungsrichtlinie. Seither hat sich die Produktwelt vor allem durch die Digitalisierung stark verändert. Es ist fraglich, ob die Richtlinie im Zeitalter intelligenter und KI-basierter Produkte und Dienstleistungen noch genügend Rechtssicherheit und Verbraucherschutz bietet. Die Kommission will nachschärfen.
Von Eugenie Ankowitsch