Barnier bringt Sparhaushalt auf den Weg
60 Milliarden Euro sollen gut gemacht werden: Die neue Regierung in Frankreich will im Haushalt deutlich einsparen. Im Parlament regt sich bereits Widerstand – und nicht nur dort.
Von Redaktion Table
60 Milliarden Euro sollen gut gemacht werden: Die neue Regierung in Frankreich will im Haushalt deutlich einsparen. Im Parlament regt sich bereits Widerstand – und nicht nur dort.
Von Redaktion Table
Der Europäische Fiskalausschuss (European Fiscal Board) sieht die gestiegenen Nettoausgaben der Mitgliedstaaten mit Sorge. Gleichzeitig argumentiert der Ausschuss, dass Ausgaben für europäische öffentliche Güter besser auf europäischer Ebene finanziert werden sollen, statt auf nationaler Ebene.
Von Marc Winkelmann
Premierminister Michel Barnier will die öffentlichen Ausgaben kürzen und eine Sondersteuer für große Unternehmen und wohlhabende Haushalte einführen. Die Kommission wird ihre Empfehlungen im Rahmen des Defizitverfahrens im November formulieren.
Von Claire Stam
Die Defizitverfahren laufen gegen Belgien, Frankreich, Italien, Ungarn, Malta, Polen und die Slowakei. Rumänien steht bereits seit 2020 unter einem Defizitverfahren steht.
Von Corinna Visser
In Belgien deutet sich an, wie eine künftige Föderalregierung unter dem flämischen Nationalisten De Wever aussehen könnte. Doch der Weg dahin ist kompliziert. Auch das EU-Defizitverfahren spielt eine Rolle.
Von Eric Bonse
Auf Basis der neuen EU-Schuldenregeln bereitet die EU-Kommission Defizitverfahren gegen Frankreich, Polen und fünf weitere Mitgliedstaaten vor. Sie müssen in den kommenden Jahren ihr strukturelles Defizit senken. Schon im Herbst dürften die neuen Regeln auf die Probe gestellt werden.
Von Marc Winkelmann
Auch das letzte Treffen der EU-Finanzminister hat keine Einigung gebracht. Noch immer wird über die Zukunft des Stabilitätspakts diskutiert. Immerhin gebe es jetzt zu 92 Prozent Übereinstimmung, sagt Christian Lindnder.
Von Max Mustermann
Die Ratspräsidentschaft legt vor dem Treffen der EU-Finanzminister neue Kompromissvorschläge vor. Diese könnten Bewegung in die zähen Verhandlungen bringen.
Von Max Mustermann
Bundesfinanzminister Lindner lehnt die Vorschläge der Kommission nicht pauschal ab, fordert aber deutliche Anpassungen. Auch sein französischer Kollege Le Maire ist unzufrieden – allerdings aus ganz anderen Gründen.
Von Redaktion Table