Just Energy Transition Partnerships sollen die Dekarbonisierung in Entwicklungs- und Schwellenländern voranbringen, etwa in Südafrika, Indonesien, Vietnam und Senegal. Doch Fragen der sozialen Gerechtigkeit bleiben in den bisherigen Vereinbarungen unterbelichtet. Das birgt Gefahren – auch für den Klimaschutz.
Von Redaktion Table
Nigeria ist die größte Volkswirtschaft Afrikas und dort nach Südafrika der zweitgrößte CO₂-Emittent. Die Energiepolitik ist widersprüchlich: Öl und Gas finanzieren das Land. Die Regierung will damit gleichzeitig Armut bekämpfen und ab 2060 klimaneutral sein. Jetzt wurden Subventionen gestrichen.
Von Viktor Funk
Künstliche Intelligenz kann auch für den Klimaschutz genutzt werden. Unternehmensberatungen und Wissenschaftler sehen noch viel ungenutztes Potenzial. Doch es bestehen auch Risiken durch einen erhöhten Energieverbrauch und klimaschädliche Anwendungen.
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Rekordhitze und Waldbrände im Urlaubsgebiet: Wetterextreme bewegen die Menschen – aber die Wissenschaft hat keine Belege dafür, dass daraus mehr Unterstützung für den Klimaschutz erwächst, sagt der Soziologe Eduardo Gresse. Im Interview spricht er darüber, was die Bundesregierung in der Klimapolitik falsch macht.
Von Alexandra Endres
Offshore-Windparks in Europa brauchen inzwischen oft keine staatliche Förderung mehr. Sie sind sogar so lukrativ, dass Unternehmen Milliarden für diese Lizenzen zahlen. Auf den weltweit größten Offshore-Märkten China und Großbritannien weht allerdings ein anderer Wind.
Von Bernward Janzing