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Analyse

Klimaklage gegen RWE: Welche Rolle die Wissenschaft spielt

Im Verfahren gegen RWE wird das OLG Hamm im April eine Entscheidung verkünden. Zwei Tage lang wurden vor Gericht komplexe technische Details verhandelt – um eine Sache zu klären: Wie groß ist das Flutrisiko für das Haus von Saúl Luciano Lliuya in der peruanischen Stadt Huaraz? Der Fall zeigt, wie sehr Klimaklagen inzwischen auf die Erkenntnisse der Wissenschaft angewiesen sind.

Von Alexandra Endres

Chemieindustrie: Der schwierige Weg zur Klimaneutralität

Die deutsche Chemieindustrie steht vor einer "Jahrhundertaufgabe": Der Weg zur Klimaneutralität erfordert große Investitionen, und bei CO₂-ärmeren Ersatzrohstoffen gibt es Knappheiten und Konkurrenz mit anderen Sektoren, wie zwei neue Studien zeigen. Der BDI sieht aber auch Potenziale in der Klimawende.

Von Nico Beckert

Klimaziel 2045: Was die neue Regierung tun muss, um es einzuhalten

Die Ampel-Koalition zieht nach offiziellen Zahlen eine positive Klimabilanz: Bis 2030 werden die gesetzlichen Emissionsreduktionen von 65 Prozent wohl erreicht. Aber für die Ziele 2040 und 2045 muss eine neue Regierung vor allem bei Verkehr und Gebäuden sehr vieles verändern.

Von Bernhard Pötter

Klimafinanzierung: Warum die 100 KTF-Milliarden allein nicht reichen

Aus dem neuen Sondervermögen für Infrastruktur sollen 100 Milliarden Euro für den Klimaschutz fließen. Damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann, muss die öffentliche Hand viel mehr Geld investieren. In welchen Bereichen die Bedarfe am größten sind und warum das 500 Milliarden-Sondervermögen trotzdem zum Schließen der Finanzierungslücke beitragen kann.

Von Malte Kreutzfeldt

Klimaklagen: An diesen Entscheidungen hängt jetzt der RWE-Prozess

Die wegweisende Klage von Saúl Luciano Lliuya gegen RWE geht kommende Woche in die nächste Runde. Zentral ist die Frage nach der Überschwemmungsgefahr durch die Gletscherschmelze. Daran hängen die juristische Verantwortung von RWE für CO₂-Emissionen und eine mögliche globale Klagewelle.

Von Alexandra Endres

Grüner Wasserstoff: Warum Oman auf Signale aus Europa wartet

Der Golfstaat Oman will groß in grünen Wasserstoff und erneuerbare Energien einsteigen. Ab Mitte März wird auch in Deutschland nach Investoren gesucht. Experten sehen gute Chancen, wenn die politischen Weichenstellungen stimmen. Doch die potenziellen Abnehmer in Europa zögern noch.

Von Redaktion Table