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Die Partei erstickt die Popszene

Unsere Kolumne „Blick aus China“ stammt von Autorinnen und Autoren aus der Volksrepublik. Der heutige Beitrag widmet sich zwei viralen Hits aus Chinas sonst so kurzlebiger Popszene. Meinungsäußerungen sind in China streng zensiert, und das gilt auch für Liedtexte. Trotzdem gelingt es Kunstschaffenden immer noch gelegentlich, einen Nerv zu treffen. Die Pop-Sängerin Ren greift in einem neuen Song ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit auf.

Von Experts Table.Briefings

Yongheng Deng, Shang-Jin Wei

Die Messung der Korruption

Viele chinesische Beamte erzielen ein „inoffizielles“ Einkommen. Mithilfe von Daten zu Immobilienkäufen und Einkommen lassen sich diese ermitteln. Sie liegen im Schnitt umso höher, je hochrangiger ein Beamter ist, auch im Verhältnis zum offiziellen Gehalt. Hohe Beamte erwirtschaften teils ein Vielfaches ihres Gehaltes auf diese Weise, also durch Korruption. Und mit dem Rang steigt der Anteil von Beamten mit „inoffiziellen“ Einnahmen.

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Alpermann, Björn

„Nicht auch das noch!“

Die Debatte um den umstrittenen Xinjiang-Meinungsbeitrag zweier China-Forscher wirft ein Schlaglicht auf die Probleme der deutschen Sinologie. Auf dem Weg zu mehr Glaubwürdigkeit sollte sie sich jedoch nicht in Grabenkämpfen verlieren, sondern Herausforderungen konstruktiv angehen. Denn China-Expertise ist in Politik und Medien derzeit gefragt wie nie.

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Shanghai – Chinas Trumpfkarte

Deng Xiaoping, Chinas Staats- und Parteiführer von 1979 bis 1997, war der einzige chinesische Führer, der öffentlich Fehler eingestand. Xi Jinping hat das noch nie gemacht. Doch kurz vor dem Dritten Plenum, auf dem die Führung den künftigen programmatischen Kurs setzt, wäre das dringend geboten. Nur so ließe sich die Wirtschaft aus dem Sumpf der Stagnation ziehen.

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Thomas Heberer/Helwig Schmidt-Glintzer

„Das wäre unabhängig kaum möglich gewesen“

Den Chinaforschern Thomas Heberer und Helwig Schmidt-Glintzer wird nach ihrem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) mangelnde Distanz zum chinesischen Parteistaat vorgeworfen. Sie hatten nach einer Reise nach Xinjiang die Aufhebung der Sanktionen gegen chinesische Funktionäre empfohlen. In China.Table äußern sich die emeritierten Professoren jetzt erstmals zu offenen Fragen.

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Dreier, Nedopil

Zehn Jahre Seidenstraßeninitiative – wird sie grüner?

Xi Jinpings Belt and Road Initiative (BRI) verspricht seit dem Start im Jahr 2013 kontinuierlich grüner zu werden. Das liegt auch an den Forderungen der Partnerländer. Um die BRI wirklich unabhängig von fossilen Energieträgern wie Kohle zu machen, gibt es aber noch viel zu tun.

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Mei was born in Taizhou, Jiangsu1894, into a family of Beijing Opera and Kunqu performers. He made his stage debut at the Guanghe Theatre in 1904 when he was 10 years old.br/br/ In his 50-year stage career, he maintained strong continuity while always working on new techniques. His most famous roles were those of female characters skillful portrayal of women won him international acclaim. He also played an important part in continuing the performance tradition of Kunqu.br/br/ In July 1937, the Marco Polo Bridge Incident occurred. The Imperial Japanese Army soon occupied Beijing. The commander of the Japanese Army ordered Mei to perform for them and appointed Mei to a high ranking official position. But Mei refused to sing throu xSupplier:xCPAxMediaxCo.xLtd.x Copyright: xx

Ein Divo (oder eine Diva) seiner Zeit

Unsere Kolumne „Blick aus China“ stammt von Autorinnen und Autoren aus der Volksrepublik. Der heutige Beitrag widmet sich dem Leben von Mei Lanfang, einer Ikone der Glanzzeiten der Peking-Oper.

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