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Taiwan-Streit: Zugverkehr nach Litauen eingestellt

Das chinesische Transportministerium hat den Frachtverkehr auf der Schiene nach Litauen eingestellt, berichtet die South China Morning Post. Hintergrund ist ein Streit um den Status von Taiwan: Das baltische Land hatte der Regierung in Taipeh erlaubt, eine „Taiwanische Vertretung“ in der Hauptstadt zu eröffnen. Peking ist verärgert (China.Table berichtete) und sucht nun offenbar nach Möglichkeiten, seinen Unmut zu zeigen. Die „Land-Seidenstraße“ ist ein Prestigeprojekt Pekings; ein entscheidender Teil davon sind die Frachtzugverbindungen nach Europa. In Deutschland gibt es lediglich eine „Taipeh Vertretung“ ohne Erwähnung des Landesnamens in der offiziellen Bezeichnung. Eine „Taiwanische Vertretung“ in der EU ist daher eine sichtbare diplomatische Aufwertung. fin

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