Trotz Lockerungen für ausländische Banken lässt sich der chinesische Markt selbst für große internationale Finanzdienstleister wie JPMorgan nur schwer erobern. Neben der wirtschaftlichen Situation in China und politischen Kampagnen drohen Spannungen zwischen Washington und Peking, die Situation weiter zu verschärfen.
Von Jörn Petring
Etwas wirkt komisch, wenn es die etablierte Ordnung stört: So bezeichnete George Orwell treffend den Kern von Comedy – und zugleich den Grund, aus dem es die Unterhaltungsform in China schwer hat. Denn die Kulturform, die auch für Investoren zu einem lukrativen Geschäft geworden ist, wird nun scharf reguliert.
Von Experts Table.Briefings
Das Engagement des Volkswagen-Konzerns in Xinjiang wirft so viele Fragen auf, dass Großanleger skeptisch werden. Die Fondsgesellschaft Deka hat Volkswagen-Titel inzwischen als „nicht mehr investierbar“ aus ihrem Nachhaltigkeitsprogramm genommen. Wie Table.Media erfahren hat, gehen Investoren von einer baldigen Untersuchung des Werks durch eine unabhängige Prüfungsgesellschaft aus.
Von Marcel Grzanna
Staatschef Xi Jinpings hat die Globale Zivilisationsinitiative (GCI) auf den Weg gebracht. Sie propagiert die Gleichberechtigung aller Zivilisationen und das Recht auf freie Wahl des Entwicklungspfads. Nach globalen Initiativen für Entwicklung und Sicherheit ist dies ein weiterer Baustein für Chinas Konzept einer alternativen Weltordnung.
Von Christiane Kuehl
China hat als weltweit größter CO₂-Emittent Probleme bei der Erfassung der eigenen Emissionen: Die Behörden veröffentlichen Daten nur unzureichend. Die Regierung will das Problem angehen, steht jedoch vor massiven Herausforderungen. Emittiert das Land weniger als gedacht?
Von Nico Beckert