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Analyse

(220906) -- GUANGZHOU, Sept. 6, 2022 -- Aerial photo taken on July 28, 2022 shows a view of BASF Zhanjiang Verbund site

Milliarden-Projekt von BASF birgt Risiken

Trotz Null Covid und geopolitischer Spannungen eröffnet BASF sein neues Werk in China. Der Chemieriese wird insgesamt an die zehn Milliarden Euro investieren. Es ist die größte Investition eines deutschen Unternehmens in der Volksrepublik.

Von Redaktion Table

Rückkehr zur Abschottung

Offiziell vertritt die chinesische Regierung die Haltung, sich der Welt gegenüber zu öffnen. Tatsächlich aber hat sie auf zahlreichen Ebenen ein Decoupling vom Westen in Gang gesetzt, das die Volksrepublik wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich immer weiter vom Rest der Welt distanziert. Ein gewollter Nebeneffekt ist der stetig wachsende Nationalismus.

Von Marcel Grzanna

Ericsson China Huawei

Ericsson setzt weiter auf China

Der Kommunikationsausrüster Ericsson hat in China herbe Verluste hinnehmen müssen, weil Huawei in Schweden vom 5G-Ausbau ausgeschlossen ist. Aus dem chinesischen Markt drängen lassen will sich Ericsson trotz technischer Schwierigkeiten und politischer Spannungen jedoch keinesfalls. Dafür ist der chinesische Markt zu wichtig.

Von Frank Sieren

USA Konfuzius-Institute

Konfuzius-Institute in den USA öffnen unter neuen Namen wieder

Nach Druck von mehreren Seiten begann in den USA seit 2020 die Schließung der umstrittenen Konfuzius-Institute. Mehr als 100 der Sprach- und Kultureinrichtungen stellten ihre Arbeit in den vergangenen Jahren offiziell ein. Nun sind offenbar teilweise zurück – lediglich mit neuem Namen und neuer Anmutung.

Von Amelie Richter

Premier Liz Truss Großbritannien China

Liz Truss: Kein Bier mehr für Xi

Liz Truss ist Großbritanniens neue Premierministerin. Gegenüber China zeichnet sich nach einer Stimmungswende in Großbritannien ein harter Kurs ab. Sie könnte das Land als "Bedrohung" einstufen und die Vorgänge in Xinjiang als "Völkermord" – eine Abkehr von der Politik ihrer Vorgänger. Zugleich ist sie jedoch auf Handel mit China angewiesen.

Von Michael Radunski

Giorgia Meloni

Wahl in Italien: Favoriten verfolgen China-kritischen Kurs

Italien prüft Investitionen aus China vergleichsweise streng. So wurden in den vergangenen Jahren mehrere chinesische Vorhaben gestoppt. Nach der Parlamentswahl am 25. September könnte sich dieser Trend jedoch noch deutlich verschärfen. Denn das favorisierte rechtspopulistische Bündnis um Giorgia Meloni steht einer engen Bindung an China hochgradig kritisch gegenüber.

Von Amelie Richter

"Einfach raus aus China ist keine Lösung"

Deutschlands Autoindustrie muss sich diversifizieren und Abhängigkeiten von China reduzieren, sagt Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), im Gespräch mit Europe.Table. Isolieren dürfe man China bei aller Vorsicht aber nicht. "Das wäre naiv — und sowohl politisch als auch wirtschaftlich fatal." Das Interview führten Markus Grabitz und Lukas Scheid.

Von Redaktion Table

China Recycling Windturbinen

Das Recycling-Problem der Windindustrie

China hat in den letzten Jahren so viele Windkraftanlagen gebaut wie kein anderes Land der Welt. Doch langsam erreichen die Anlagen das Ende ihrer Lebensdauer. Sie werden entweder abgebaut oder durch neue Anlagen ersetzt. Das stellt China vor ein immenses Recycling-Problem. Bisher gibt es noch kein ausreichendes Recycling-System für die Rotorblätter.

Von Nico Beckert

Die neue Opium-Krise

Nach Nancy Pelosis Besuch in Taiwan hat China seine Kooperation mit den USA im Bereich der Drogenbekämpfung aufgekündigt. Die Zusammenarbeit ist schon seit längerem von Konflikten und Schuldzuweisungen beider Seiten geprägt. Jetzt könnte der Ausstieg die ohnehin schon stark steigenden Zahlen von Fentanyl-Opfern noch weiter in die Höhe treiben.

Von Redaktion Table