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Nato: China eine „systemische Herausforderung“

Wie wichtig das Gipfeltreffen des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses war, machte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sehr deutlich: Die Nato befinde sich in einem Schlüsselmoment („pivotal moment“) und beginne ein „neues Kapitel“, betonte der Norweger am Montag über den Tag hinweg mehrfach in Brüssel. Nicht nur, weil mit US-Präsident Joe Biden die transatlantische Allianz nach vier Trump-Jahren wieder ein zugewandteres und engagiertes Washington erlebt – sondern auch wegen der Neuausrichtung der Nato gegenüber China. Und die ging von 0 auf 100: Denn die Volksrepublik wurde erst vor gut 18 Monaten überhaupt erstmals in einem Statement des Bündnisses erwähnt. Nun findet sich China gleich an zehn Stellen in dem verabschiedeten Kommuniqué der Nato-Staats- und Regierungschefs wieder. In der Abschlusserklärung wird China erstmals als „systemische Herausforderung“ eingestuft.

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